von z3001x » Dienstag, 13. Januar 2026, 01:42:08
HP1 hat geschrieben: ↑Montag, 12. Januar 2026, 03:16:44
Für mich klingt das nach einer Person, die einerseits eine massive innere Unruhe in äußere Aktivität, "Bewegung" kanalisiert, dabei andererseits innerlich ziellos, unentschlossen ist. Würde ich im Hinblick auf ein späteres, nicht anderweitig identifiziertes Ableben als mögliche Entscheidungsphase vor einem Suizid deuten. Alternativ, als Fluchtbewegung vor einer wahrgenommenen äußeren Bedrohung, fehlt es hier in meinen Augen an dem Element "Schutz suchen", aber das ist natürlich in hohem Maß Deutungssache.
Das alles natürlich nur unter der Voraussetzung, dass dieses Bewegungsmuster tatsächlich so oder ähnlich stattgefunden hat.
Ja genau,
wenn man dieses Bewegungsmuster als den tatsächlichen Weg von Yolanda Klug an ihrem vermutlich letztem Tag im Leben ansieht, wirft es wirklich sehr viele Fragen auf, auf die man eine innere Zerrissenheit einer Person, die mit dem Leben hadert, als Antwort konstruieren
kann.
Wobei wie schon ausgeführt es auch bei Zerrissenheit befremdlich ist, dass jemand sich zu einem Ort begibt, wo er/sie ziemlich sicher niemand Bekanntes antreffen wird, weil man sich erst 3 h später verabredet hat - und außerdem die andere Person auch nur kommen würde, wenn man gemeinsam von Leipzig davon fahren würde. Das Verhalten versteh ich auch bei "unterstellter" Suizidalität nicht.
Wenn sie ihre Freundin da hätte treffen können, dann wär es nachvollziehbarer. Aber die war ja in Leipzig und wartet darauf, dass Yolanda sich meldete, damit sie zusammen erst von Leipzig nach Halle fahren. Und ohne sich zu melden, wäre Yolanda klar gewesen, dass sie die Freundin Louise nicht treffen wird. D.h. die Fahrt dahin wäre also super sinnlos gewesen, es sei denn, es gäbe noch andere Gründe, ggf. andere Menschen, die sie treffen konnte. Dann wär der aufwendige Abstecher z.B. ein Abholen einer Person in Halle gewesen.
Die Frage ist halt, ob sie wirklich diese Route gewählt hat. Persönlich denk ich, dass die ermittelte Route eine Art Artefakt ist, der sich v.a. aus den relativ spät genommenen Mantrailing-Spuren speist (die wurden 6 Wochen und 3 Monate später erhoben) und eben ihrer Ankündigung, dass sie zu IKEA, zwischen Halle und Leipzig gelegen, wollte. Es kann sein, dass die Mantrailing-Spuren einfach Unsinn sind, und sie da nie war. Es kann auch sein, dass sie die Route tatsächlich mal gefahren ist. Aber halt wannanders. Angeblich hatte sie ein persönliches Interesse an dem Unicampus an der Burg Giebichenstein. Sie war nach dem US-Urlaub seit 10 Tagen wieder in der Gegend.
Nicht auszuschließen, dass sie an einem der Vortage mal dort war. Oder sogar vor dem Urlaub. Wobei ich nicht genau weiß, wann sie vor dem Urlaub Leipzig verlassen hat. Sie hatte ja Ende August ein Sommercamp im Schwarzwald betreut
Was z.B. auch komisch ist, dass man die Mantrailingspuren offenbar nur
nach Halle hat - aber nicht
von Halle wieder weg nach Freyburg. Aber vll hat man da einfach nicht gesucht. Das hatte ja niemand auf dem Schirm, bis zum 25.2.2023.
Ich persönlich habe irgendwie eine Abneigung, den Tod von Yolanda als Suizid zu deuten. Generell mag ich das nicht das Leuten "unterzuschieben", wenn man keine konkreten Hinweise hat. Es spricht sich auch das Umfeld dagegen aus, und zwar mW in allen ihren Bezugsgruppen. Sowohl Familie, als auch die Leipziger Freichristen, die Leipziger Unikontakte und auch die Lörracher Kontakte. Ich hatte sogar mal Kontakt zu einem Baptisten-Pfarrer aus Wales gehabt, über Twitter - da war sie ein Jahr lang, in 2012/13 (und übrigens, ohne dass ihre Scientologen-Familie dagegen interveniert hätte, war sie schon damals freichristlich stark engagiert). Und auch dieser Pfarrer und seine Frau, mit der Yolanda damals in einer Schulklasse war und mit der sie bis zu ihrem Tod befreundet war, dachten nicht an Suizid. Das ist natürlich nicht absolut, die Einschätzung des Umfelds.
Ein Umstand der sich in die Suizidtheorie einfügen liesse, ist die erste Nacht, in der sie verschwand, Ende August 2019 im Schwarzwald zwischen Hochfirst und Lenzkirch. Das ist ja letztlich ungeklärt, was da wirklich los war. Man könnte es so deuten, dass das der erste Versuch war, der entweder in der Umsetzung misslang, oder den sie zuvor abgebrochen hatte. Es gab allerdings seitens der Polizei auch die Theorie, dass sie sich in dieser Nacht mit jemandem traff (man dachte an den Stiefvater RL, der aus der Gegend stammte und auch damals noch ein Wohnhaus dort verfügbar hatte).
Ich vermute allerdings eher, dass ihr zum Verhängnis wurde, was
hier im 2. Absatz unter dem Foto des Vaters gerüchteweise angerissen wurde, und was sich aber als wahr und kein Gerücht herausgestellt hat. Und auch, dass der Vorfall eben kein Einzel-Ereignis war, sondern Ergebnis einer längerfristigen derartigen Konsumgewohnheit.
Aber auch das ist nicht die Lösung des Rätsels, weil es selbst wieder ein Rätsel ist, insofern, dass der Grund für diese fatale Gewohnheit verborgen bleibt. Sowas macht man, nimmt man ja nicht "einfach so". Und das zweite Rätsel dabei ist: Gab es letzte Begleoter, hat sie das alleine gemacht? Oder war eine oder mehreren anderen mit dabei? Und wenn ja welche Rolle habe soe gespielt? Das ist die Frage die bis heute ungekärt blieb ob sie alleine in Freyburg war.
[quote=HP1 post_id=317433 time=1768184204 user_id=8563]
Für mich klingt das nach einer Person, die einerseits eine massive innere Unruhe in äußere Aktivität, "Bewegung" kanalisiert, dabei andererseits innerlich ziellos, unentschlossen ist. Würde ich im Hinblick auf ein späteres, nicht anderweitig identifiziertes Ableben als mögliche Entscheidungsphase vor einem Suizid deuten. Alternativ, als Fluchtbewegung vor einer wahrgenommenen äußeren Bedrohung, fehlt es hier in meinen Augen an dem Element "Schutz suchen", aber das ist natürlich in hohem Maß Deutungssache.
Das alles natürlich nur unter der Voraussetzung, dass dieses Bewegungsmuster tatsächlich so oder ähnlich stattgefunden hat.[/quote]
Ja genau, [i]wenn [/i]man dieses Bewegungsmuster als den tatsächlichen Weg von Yolanda Klug an ihrem vermutlich letztem Tag im Leben ansieht, wirft es wirklich sehr viele Fragen auf, auf die man eine innere Zerrissenheit einer Person, die mit dem Leben hadert, als Antwort konstruieren [i]kann[/i].
Wobei wie schon ausgeführt es auch bei Zerrissenheit befremdlich ist, dass jemand sich zu einem Ort begibt, wo er/sie ziemlich sicher niemand Bekanntes antreffen wird, weil man sich erst 3 h später verabredet hat - und außerdem die andere Person auch nur kommen würde, wenn man gemeinsam von Leipzig davon fahren würde. Das Verhalten versteh ich auch bei "unterstellter" Suizidalität nicht.
Wenn sie ihre Freundin da hätte treffen können, dann wär es nachvollziehbarer. Aber die war ja in Leipzig und wartet darauf, dass Yolanda sich meldete, damit sie zusammen erst von Leipzig nach Halle fahren. Und ohne sich zu melden, wäre Yolanda klar gewesen, dass sie die Freundin Louise nicht treffen wird. D.h. die Fahrt dahin wäre also super sinnlos gewesen, es sei denn, es gäbe noch andere Gründe, ggf. andere Menschen, die sie treffen konnte. Dann wär der aufwendige Abstecher z.B. ein Abholen einer Person in Halle gewesen.
Die Frage ist halt, ob sie wirklich diese Route gewählt hat. Persönlich denk ich, dass die ermittelte Route eine Art Artefakt ist, der sich v.a. aus den relativ spät genommenen Mantrailing-Spuren speist (die wurden 6 Wochen und 3 Monate später erhoben) und eben ihrer Ankündigung, dass sie zu IKEA, zwischen Halle und Leipzig gelegen, wollte. Es kann sein, dass die Mantrailing-Spuren einfach Unsinn sind, und sie da nie war. Es kann auch sein, dass sie die Route tatsächlich mal gefahren ist. Aber halt wannanders. Angeblich hatte sie ein persönliches Interesse an dem Unicampus an der Burg Giebichenstein. Sie war nach dem US-Urlaub seit 10 Tagen wieder in der Gegend.
Nicht auszuschließen, dass sie an einem der Vortage mal dort war. Oder sogar vor dem Urlaub. Wobei ich nicht genau weiß, wann sie vor dem Urlaub Leipzig verlassen hat. Sie hatte ja Ende August ein Sommercamp im Schwarzwald betreut
Was z.B. auch komisch ist, dass man die Mantrailingspuren offenbar nur [i]nach Halle[/i] hat - aber nicht [i]von Halle wieder weg[/i] nach Freyburg. Aber vll hat man da einfach nicht gesucht. Das hatte ja niemand auf dem Schirm, bis zum 25.2.2023.
Ich persönlich habe irgendwie eine Abneigung, den Tod von Yolanda als Suizid zu deuten. Generell mag ich das nicht das Leuten "unterzuschieben", wenn man keine konkreten Hinweise hat. Es spricht sich auch das Umfeld dagegen aus, und zwar mW in allen ihren Bezugsgruppen. Sowohl Familie, als auch die Leipziger Freichristen, die Leipziger Unikontakte und auch die Lörracher Kontakte. Ich hatte sogar mal Kontakt zu einem Baptisten-Pfarrer aus Wales gehabt, über Twitter - da war sie ein Jahr lang, in 2012/13 (und übrigens, ohne dass ihre Scientologen-Familie dagegen interveniert hätte, war sie schon damals freichristlich stark engagiert). Und auch dieser Pfarrer und seine Frau, mit der Yolanda damals in einer Schulklasse war und mit der sie bis zu ihrem Tod befreundet war, dachten nicht an Suizid. Das ist natürlich nicht absolut, die Einschätzung des Umfelds.
Ein Umstand der sich in die Suizidtheorie einfügen liesse, ist die erste Nacht, in der sie verschwand, Ende August 2019 im Schwarzwald zwischen Hochfirst und Lenzkirch. Das ist ja letztlich ungeklärt, was da wirklich los war. Man könnte es so deuten, dass das der erste Versuch war, der entweder in der Umsetzung misslang, oder den sie zuvor abgebrochen hatte. Es gab allerdings seitens der Polizei auch die Theorie, dass sie sich in dieser Nacht mit jemandem traff (man dachte an den Stiefvater RL, der aus der Gegend stammte und auch damals noch ein Wohnhaus dort verfügbar hatte).
Ich vermute allerdings eher, dass ihr zum Verhängnis wurde, was [url=https://antiscientologyblog.com/2022/06/29/wo-ist-yolanda-klug/#:~:text=Vergiftung]hier im 2. Absatz[/url] unter dem Foto des Vaters gerüchteweise angerissen wurde, und was sich aber als wahr und kein Gerücht herausgestellt hat. Und auch, dass der Vorfall eben kein Einzel-Ereignis war, sondern Ergebnis einer längerfristigen derartigen Konsumgewohnheit.
Aber auch das ist nicht die Lösung des Rätsels, weil es selbst wieder ein Rätsel ist, insofern, dass der Grund für diese fatale Gewohnheit verborgen bleibt. Sowas macht man, nimmt man ja nicht "einfach so". Und das zweite Rätsel dabei ist: Gab es letzte Begleoter, hat sie das alleine gemacht? Oder war eine oder mehreren anderen mit dabei? Und wenn ja welche Rolle habe soe gespielt? Das ist die Frage die bis heute ungekärt blieb ob sie alleine in Freyburg war.