MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

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Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Sonntag, 16. August 2026, 16:23:58

Die Geigenthese besagt, dass die teure Geige gegen eine billige getauscht wurde. Verbrannt wäre da dann also die billig Geige. Diese These habe ich stehts verworfen.

Etwas anders sieht die neu These zur Geige aus. Und die passt auch wie berichtet wird, dass die mittgenommene Geige verbrannte. So auch, dass in Mittenwald keine Manufaktur ermittelt werden konnte, bei welcher die LS Vorständig wurden. Was auch darauf hinweist, dass eben zuvor nie ein Kontakt zu einer Manufaktur bestanden hat. Offensichtlich ist es auch so, dass die Töchter bezüglich Geige und Mitnahme von nichts wussten. Weiter eine Überarbeitung oder Schatzung wäre auch in Holland kein Problem gewesen. Was mich zur These bringt, dass die LS zum Zwecke eines Kaufes einer Geige ins Hölzl fuhren. Was dann auch die Mitnahme dieser grösseren Reisekasse erklärt. Angeboten wurde Ihnen da ein billig Stück. Worauf es zu einem Wortgefecht mit bekanntem Ausgang kam. Die Täter aber hatten es nur auf diese grössere Reisekasse abgesehen.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Samstag, 15. August 2026, 08:38:55

Die Geige ist nachweislich verbrannt. Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass die Geige wirklich die Rolle eines Wertobjektes einnahm. Es ist eher wahrscheinlich, dass die L ś die Geige mitnahmen, um sie in Mittenwald zu verkaufen oder überarbeiten zu lassen. Nur sind sie dazu wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, nicht gekommen, da alle Geigenbauer dort überprüft wurden.

Verwechslung mit einem anderen Wohnmobil- welche Dealer sind so blöd ? Die L ś sahen aus wie Touristen und verhielten sich auch so. Selbst wenn sie von Drogendealern beobachten worden wären, hätten die das gemerkt- es sei denn es ging wirklich um Drogen und die Lś hätten Angenehmes mit dem Nützlichen verbunden, ohne dass eine Verwechslung vorlag. Ich glaube jedoch nicht, dass es im Fall um Drogen ging.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Mittwoch, 12. August 2026, 15:06:45

Bei einem Rip-Deal würde die Geige wieder an Wahrscheinlichkeit gewinnen. Sofern diese den angedachten hohen Wert hatte. Und wäre auch eine Erklärung für die Mitnahme. Verstehe sowieso nicht, warum sich da die Ermittler wie die Kinder bedeckt geben.

Das würde aber auch bedeuten, dass die LS schon länger mit den Dealern in Kontakt standen . Und wäre auch eine Erklärung für das Auffinden des Hölzl. Bzw. das Aufsuchen und verweilen im Hölzl. Auch dürfte da schon ein Vertrauen vorgelegen haben.

Also wenn die Geigenthese stimmt, verstehe ich wirklich nicht warum der Fall nicht gelöst ist. Genau so wenig verstehe ich das grosse Damm Damm um den Taxigast nicht. Bzw. um die Darstellung des Falles bei XY. Andere User haben da auch schon geschrieben, dass die Darstellung mehr geschadet als genutzt hat. Heute teile ich die Meinung.


Auch dieser mitgenommene höhere Geldbetrag wie bei XY berichtet wird könnt auf einen Rip-Deal hindeuten. Da wäre dann ein Kauf einer angebotenen wertvollen Wahre naheliegend. Selbstverständlich dürfte auch da schon länger ein Kontakt zu den Verkäufern bestanden haben. Hier würde dann eine Raub Tat in den Vordergrund rücken. Da es die Verkäufer nur auf diesen höheren Geldbetrag abgesehen haben. Ein Wahren-Deal war nie angedacht. Also mehr oder weniger die These vom Profiler Horn.


Auch wenn es eher unwahrscheinlich erscheint, würde ich ein zufälliges auftauchen aus eigenem Antrieb der LS im Hölzel nicht ganz verwerfen. Naheliegend wäre da eine Tat bei welcher der Camper verwechselt wurde. Dass sich die LS mit dem Auftauchen von Personen, welche die Herausgabe der schwarzen Wahre bzw. gleich des Campers forderten, sich zur Wehr setzten, versteht sich doch von alleine. Was erstmals ein Wortgefecht war, entwickelt sich zur vollen Eskalation. Mit der Tötung der LS war es den Tätern erst möglich mit dem Camper samt Leichen aus dem Hölzl zu fahren. Denkbar wäre da auch, dass die Täter vor Nürnberg ihre Tat bei jemanden erkennen lassen mussten. Was dann auch die Fahrt zum Brandplatz begründet.

Bei dem Szenario wäre natürlich auch ein hin lotsen ins Hölzl und somit eine Abrechnungstat nicht verwerflich. Das Tatmotiv dürfte da im Geschäftsbereich der LS zu suchen sein. Ehrlich gesagt, ich halt diese Variante für sehr wahrscheinlich.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Samstag, 25. Juli 2026, 09:09:11

Eben las ich von der Ermordung eines Edelsteinhändlers in der Nähe von München. Es gab auch einmal einen Mord in der Nähe von Aachen, bei dem es um den Raub hoher Batgeldsummen ging. Diese beide Taten ereigneten sich auch "abseits"- also dort wo es ruhig ist und man keine Zeugen erwartet.

Genauso stelle ich mir das hier auch vor. Die L´ s wollten etwas kaufen oder verkaufen, Bargeld war im Spiel und ich glaube man wähnte sich in Sicherheit, weil man eine Schusswaffe dabei hatte. Um was es da genau ging- das könnten uns vielleicht die Kinder sagen. Dass sie es bislang nicht getan haben, kann bedeuten, dass sie es tatsächlich nicht wissen oder es nicht sagen können, ohne in Gefahr zu geraten. "Gefahr" meint entweder ganz reale Gefahr oder eine vom Staat ausgehende Gefahr.

Die ganze Sache war ein Rip-Deal. Das ist meine Interpretation der Geschichte.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Donnerstag, 23. Juli 2026, 11:47:50

Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 18. Juli 2026, 11:13:29 warum inszenieren sie dann die Tat nach dem Mord solchermaßen ?
Die 280 km lange Fahrt vom Hölzl durch die Nacht nach Altenfurt / Nürnberg findet schwerlich eine Erklärung. Das abfackeln des Campers dient wohl ganz sicher der Spurenvernichtung. Offen bleibt hier ob ein Tatbeteiligter im Hölzl auch den Camper abgefackelt hat.

Mit der Taxifahrt zum HB Nürnberg beginnt eigentlich erst die Inszenierung der Tat im Hölzl, Fahrt nach Altenfurt, abfackeln des Campers. Zuvor wurden keine Personen gesichtet welche mit den Taten in Verbindung zu bringen sind. Welche Rolle der Taxigast anbei einnimmt bleibt völlig offen. Meiner Auffassung nach hat er den Auftrag ein abgestelltes Fahrzeug im Hölzl abzuholen.

Dass nach dem Abfackeln des Campers die Ereignisse weiter zur Taxifahrt zum HB Nürnberg führten, und dort ein Taxiwechsel mit Fahrt zum Hölzl rekonstruiert werden konnte besitzt schon viel Zufall. Ob das Hölzl als den Tatort des Doppelmordes angezeigt werden sollte, da befallen mich so meine Zweifel. Letztlich agieren die Täter mit profihaftem Verhalten. Weder die Taxifahrt noch der Wechsel noch die Tatwaffe konnten die Täter überführen. Und mit der Tatwaffe wurde bis heut keine weitere Tat verübt.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Samstag, 18. Juli 2026, 11:13:29

Wenn da Drogenschmuggler etwas verwechselt haben könnten- warum inszenieren sie dann die Tat nach dem Mord solchermaßen ?
Ich würde das in einem solchen Szenario nicht erwarten.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Donnerstag, 16. Juli 2026, 00:14:16

Jolu65 hat geschrieben: Mittwoch, 15. Juli 2026, 06:56:19 Sehr weit hergeholte Theorie,
Find ich jetzt gar nicht. Und die Mülldeponietheorien gleich welche erklären den Aufenthalt der LS im Hölzl an einem Samstagnachmittag auch nicht. Was die LS bewogen hat ausgerechnet im Hölzl ein Rast einzulegen bleibt wohl ein Geheimnis. Jedenfalls eine Widerspruchsfreie These ist mir noch nicht untergekommen.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Mittwoch, 15. Juli 2026, 06:56:19

Sehr weit hergeholte Theorie, die ja möglich wäre.
Aber die Frage bleibt relativ zentral aus welchem Grund das Ehepaar am Rande einer Mülldeponie einige Stunden ihres Urlaubs verbracht haben sollen.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Mittwoch, 15. Juli 2026, 01:21:54

Jolu65 hat geschrieben: Montag, 13. Juli 2026, 11:11:24 Bei der Verwechslung.... warum sollten denn die L ´ s in einem solchen Szenario ins Hölzl gefahren sein ?
Da hast du offensichtlich was falsch verstanden.
Die Fahrt der LS zum Hölzl und das Verweilen im Hölzl erfolgte aus eigenem Antrieb. Und war eine reine zufällige Entscheidung.
Und ja, ehrlich gesagt, ist das auch nicht meinen favorisierte These. Aber einige User halten diese Meinung für höchst wahrscheinlich.

Nun verweilen sich also die LS im Hölzl. Wie dieses Verweilen ausgesehen hat, lasse ich mal offen. Jedenfalls dürfte es so gewesen sein, das sich 2 Personen aus dem Wald kommend dem Camper mit holländischen Kennzeichen näherten. Für die Zwei Personen war klar, dies ist ihr Camper in welchem Schmuggelware / Drogen versteckt waren. Ob sie da gleich den Camper aus dem Hölzel fahren wollten oder nur die Schmuggelware ihr Interesse war lasse ich offen. Die LS dürften ab dem Besuch sehr überrascht gewesen sein. Und verstanden offensichtlich gar nicht warum die Besucher was von ihnen wollten. Nach heftigem Meinungsaustausch und Wehrhaftigkeiten beider Seit's eskalierte die Situation vollends. In dem Sinne war es natürlich ein Raubüberfall mit doppeltem Tötungsdelikt.

Persönlich halte ich es durchaus für möglich, dass das Hölzl ein Umschlagplatz für Schmuggelware war.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Montag, 13. Juli 2026, 17:13:15

Wieso sollen denn die Töchter von Geschäften ihrer Eltern etwas wissen ?

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von DB Cooper » Montag, 13. Juli 2026, 14:18:20

Jolu65 hat geschrieben: Samstag, 11. Juli 2026, 12:52:16 Warum wurde die Geige mitgenommen ?
Es kann ja sein, dass die Geige irgendwo im Keller war und man wollte sich von Horst Lichter duzen lassen.....
Man hat in Erfahrung gebracht, dass das Zentrum des Geigenbaus wohl in Mittenwald ist. Da man da ohnehin hin will, nimmt man die Geige eben mit, um nicht von einem Bares für Rares Experten etwas zu erfahren, sondern vom richtigen Experten. Nur kommt man halt nicht dazu einen Tag in Mittenwald zu vertrödeln, sondern geht lieber schwimmen oder Schlösser angucken....
Also die Geige wurde eher ganz zufällig mitgenommen.

ODER

Man platziert in der Geige einige Diamanten- (ich will dem Ehepaar nun wirklich nicht Kriminelles unterstellen- warum sie Diamanten haben könnten und die außer Landes bringen wollen, kann sich nun jeder denken). Bei einer Zollkontrolle wäre das das ideale Versteck.

Letztere Idee würde vielleicht schon erklären, warum man sich an einer sehr abgelegenen Stelle trifft, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.....
Ganz genau, Josu! Und von den 3 Töchtern wußte niemand etwas davon.... Das ist bei aller Liebe Wirkich nicht real.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Montag, 13. Juli 2026, 11:11:24

Eine Geige repariern oder auch nur schätzen zu lassen, dauert doch mehere Tage oder Wochen. Vielleicht war man sich dessen nicht bewusst und wollte die Geige nicht in Mittenwald lassen. Jedoch ist bezeugt, dass ein Kontaktversuch mit Geigenbauern nicht stattgefunden hat. Deshalb kann es immer noch so sein, dass die Geige zufällig mitgenommen worden war, macht es aber nicht wahrscheinlicher.

Bei der Verwechslung.... warum sollten denn die L ´ s in einem solchen Szenario ins Hölzl gefahren sein ?

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Sonntag, 12. Juli 2026, 16:34:20

Dass die Geige mitgenommen wurde um sie in Mittenwald auffrischen zu lassen, anbei noch etwas über den Wert in Erfahrung zu bringen, was dann letztlich aus welchen Gründen auch immer nicht geklappt hat, würde zumindest mal die mittgenommene grössere Reisekasse erklären. So ganz abwegig finde ich den Gedanken nicht.

Klar in einen Geigenkoffer findet sich schon Platz für Wertmettale oder Steine. Dass sich die LS dazu auf den schwarz Märt bedienen bzw. zum verkauf anbieten halte ich für weit hergeholt.

Diskutiert wurde mal, ob der LS Camper mit einem andern Holländischen Camper in welchem Drogen geschmuggelt verwechselt wurden. Was dann letztlich zur totalen Eskalation zwischen den LS und den Abholern führte. Am Gedanken, dass das Hölzl als Umschlagplatz diente, könnte durchaus etwas dran sein. Und die LS einfach zufällig im Hölzl landeten.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Samstag, 11. Juli 2026, 12:52:16

Warum wurde die Geige mitgenommen ?
Es kann ja sein, dass die Geige irgendwo im Keller war und man wollte sich von Horst Lichter duzen lassen.....
Man hat in Erfahrung gebracht, dass das Zentrum des Geigenbaus wohl in Mittenwald ist. Da man da ohnehin hin will, nimmt man die Geige eben mit, um nicht von einem Bares für Rares Experten etwas zu erfahren, sondern vom richtigen Experten. Nur kommt man halt nicht dazu einen Tag in Mittenwald zu vertrödeln, sondern geht lieber schwimmen oder Schlösser angucken....
Also die Geige wurde eher ganz zufällig mitgenommen.

ODER

Man platziert in der Geige einige Diamanten- (ich will dem Ehepaar nun wirklich nicht Kriminelles unterstellen- warum sie Diamanten haben könnten und die außer Landes bringen wollen, kann sich nun jeder denken). Bei einer Zollkontrolle wäre das das ideale Versteck.

Letztere Idee würde vielleicht schon erklären, warum man sich an einer sehr abgelegenen Stelle trifft, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.....

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Freitag, 10. Juli 2026, 15:48:44

Sicherlich dürfte die Herkunft der Geige, wie der Rechtsmässige Besitz in der Familie bekannt sein.
Jolu65 hat geschrieben: Montag, 06. Juli 2026, 15:49:05 Trotzdem bleibt es rätselhaft aus welchem Grund die Geige mitgenommen wurde.
Verstehe ich auch nicht warum da die Ermittler so ein Geheimnis draus machen. Wo von die Nennung auch keine weitern Erkenntnisse einbringen dürften.

Diese grösser Reisekasse wäre für einen daher gelaufen Dieb schon eher ein Tatmotiv als eine Geige. Nur tut ich mich mit dieser These auch schwer. Zumal das Tatverhalten mit Schusswaffe und Messer sehr ungewöhnlich sind. Aber auch der weitere Verlauf mit der Fahrt nach Altenfurt und dem abfackeln des Campers lässt einen kriminellen Hintergrund annehmen.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von DB Cooper » Freitag, 10. Juli 2026, 09:58:45

Jolu65 hat geschrieben: Montag, 06. Juli 2026, 15:49:05 Die Herkunft der Geige ist ungeklärt und es gibt keinen Hinweis, dass die Geige einem jüdischen Mädchen gehörte. Es ist auch als sicher anzunehmen, dass die Geige verbrannt ist, Trotzdem bleibt es rätselhaft aus welchem Grund die Geige mitgenommen wurde. Es gilt ebenfalls als sicher, dass die Geige nirgends angeboten wurde- jedenfalls konnte dahingehend niemand ermittelt werden
Wie soll, wenn das stimmen sollte, ein jüdisches Mädchen an eine solch wertvolle Geige gekommen sein? Würde man eine Geige schätzen lassen, wenn man nicht weiß, dass sie sehr wertvoll sein muss? Und wüsste eine der Angehörigen Töchter nicht, um was es genau ging? Das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen. Und zu dem hohen Geldbetrag, der lässt sich relativ einfach erklären. Es gab damals keinen €uro und man musste zwangsläufig verschiedene Währungen dabei haben, wenn man auch ins Ausland wollte. Bei einem Unternehmer ist es wahrscheinlich, dass er über Bargeld verfügte, dass nicht unbedingt vom Finanzamt gesehen werden sollte. Er hat sich das in 3 oder 4 verschiedene Währungen umgetauscht und mitgenommen. n# Alexander Horn´s Einschätzung kann ich nachvollziehen. Vielleicht waren sie unvorsichtig und der Täter hat mitbekommen, dass sie viel Geld dabei hatten. Ein Blick ins Portemonnaie könnte da gereicht haben, wenn er alles darin aufbewahrte. Er folgte ihnen vielleicht und es kam zu dem Mord. Es könnte auch ein psychisches Problem bei ihm gegeben haben, was sein Verhalten erklärt. Letztendlich kann er auch aus der Umgebung gekommen sein, oder dort irgendetwas zu tun gehabt haben. Aber warum trug er eine Waffe? Oder gehörte sie vielleicht Harry und keiner wusste davon? Es gibt ja Gründe, sein Vermögen zu verteidigen und im Nahkampf kann einem so eine Waffe auch entrissen werden. Etwas Schnelligkeit und Kampferfahrung könnte schon reichen. In dem Fall wäre es dann auch egal, die Hülsen liegen zu lassen, was einem Killer sicher nicht passieren würde. Der Einsatz des Messers im Anschluss, kann aus einer Panik heraus entstanden sein, um Zeugen zu vermeiden. ( Aber ich rate auch nur und habe vielleicht auch in der Logik etwas übersehen.)

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Montag, 06. Juli 2026, 15:49:05

Die Herkunft der Geige ist ungeklärt und es gibt keinen Hinweis, dass die Geige einem jüdischen Mädchen gehörte. Es ist auch als sicher anzunehmen, dass die Geige verbrannt ist, Trotzdem bleibt es rätselhaft aus welchem Grund die Geige mitgenommen wurde. Es gilt ebenfalls als sicher, dass die Geige nirgends angeboten wurde- jedenfalls konnte dahingehend niemand ermittelt werden

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Data » Montag, 06. Juli 2026, 14:53:01

Jolu65 hat geschrieben: Montag, 06. Juli 2026, 10:06:35 Wie gelangt eine Geige in den Besitz einer Familie, die alle - soweit ich weiß- gar nicht Geige spielen konnten.
Das ist eine sehr interessante Frage. Da gab es ja weiter vorne diese Diskussion, dass die Eltern der LS ein jüdisches Mädchen vor der Verfolgung gerettet hatten. Und eben dieses Mädchen hätte ein Geige bei sich gehabt. Als Danke übergabt dann das Mädchen die Geige den LS. Ich halte zwar von der These nichts Allerdings, dass es letztlich ein Erbstück sein könnte, finde ich gar nicht weit hergeholt. Genau das lässt mich annehmen, dass es gar nicht so eine super teure Geige war. Ein solches Stück wär in einem der bekannten Auktionshäusern versteigert worden. Für mich besagt die Logik, dass die LS die Geige verkaufen wollten. Aber zum Zeitpunkt des Überfalls den möglichen Interessenten gar noch nicht kontaktiert hatten. Persönlich geh ich davon aus, dass die Geige beim Überfall im Hölzl keine Beachtung wie Interesse fand.

Mich beschäftigt da aber noch ganz was anderes. Bei XY wird explizit darauf hingewiesen, dass die LS eine grössere Reisekasse bei sich hatten. Das finde ich schon mal bemerkenswert. Was mich folglich annehmen lässt, hier einen Betrag von 5000 - 6000 DM in Betracht zu ziehen. Und würde sogar einen höhen Betrag nicht mal ausschliessen wollen. So stellt sich auch hier die Frage, zu welchem Zweck wurde das Geld mitgenommen. So und nun rückt auch die These von Profiler Horn eines Raubüberfalls in ein anzunehmendes Feld.

Natürlich wirft auch diese These mehr Fragen auf als sie beantwortet. Der genannte Betrag scheint mir zu klein zu sein um irgend was zu erwerben was es nicht auch in Holland gibt. Was mich immer wieder dazu bringt, hinter den Doppelmord finanzielle Interessen aus der Erwerbszeit der LS zu sehen.

Re: MORDFALL EHEPAAR LANGENDONK -- Diskussion

von Jolu65 » Montag, 06. Juli 2026, 10:06:35

Das ist alles so merkwürdig, dass es nicht mit einem vernünftigen Resultat diskutiert werden kann.
Die Kinder der L´ s werden sicher mehr über die Geige wissen. Die Eingangsfrage ist ja:
Wie gelangt eine Geige in den Besitz einer Familie, die alle - soweit ich weiß- gar nicht Geige spielen konnten.

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