von z3001x » Sonntag, 08. Februar 2026, 22:39:19
@LordLupo
Danke für deine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema Doline/Kaarstlöcher. Das ist durchaus überzeugend dargestellt, dass ein Verunfallen von Scarlett in so einem Karstloch alias Doline, auch noch einem bislang unbekannten, in dem bekannten Gebiet der 6. Etappe ziemlich wenig wahrscheinlich ist. Eben, weil die Bodenvoraussetzungen dort nicht anzutreffen sind.
Ich sag mal so, mich interessiert das Thema mehr so von dem Aspekt, dass auch in harmlos und wohlbekannt erscheinendem Terrain durchaus unerwartete Tücken lauern können. Und die im Extremfall sogar dafür sorgen können, dass ein Mensch tödlich verunglückt und "verschwindet". Das müssen nicht konkret Dolinen sein.
Es gab, in den 1980ern, den Fall einer frz Schauspielerin, die ist nur wenige hundert Meter ihres Sommerhäuschens in eine Felsspalte gerutscht, die nicht zu erkennen war. Am Rande eines von Bauern bewirtschafteten Feldes. Also nicht in alpiner oder sonst wie landschaftlich riskanter Umgebung. In der Felsspalte hat sie sich entweder das Genick gebrochen oder ist steckengeblieben und dann grausam verdurstet bzw. verhungert.
Das ließ sich nicht mehr feststellen, nachdem sie der Bauer 3 Monate später gefunden hatte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pauline_L ... rschwinden
Bei Scarlett hat einer der "Influencer", die sich mit dem Fall beschäftigt haben und vor Ort waren - das war Thomas Gast, bekannt als "der Legionär", weil er lange in der Fremdenlegion gedient hatte - mal versuchsweise unweit des Schluchtensteig-Wegs im Unterholz versteckt und den Kollegen gesagt: So jetzt sucht mich mal. Und die haben ihn nicht gefunden. Obwohl er quasi direkt neben ihnen war.
Wenn man sich mal den Boden und Bewuchs am Boden dort näher anschaut, ist das durchaus plausibel. Das ist alles sehr uneben und wellig, und zwar auch schon der Bereich direkt am Anfang, noch ganz stadtnah, aber überwuchert mit Moos, Farnen. Große Granitsteine dazwischen. Dann kommen Laubschichten, drüber Tannendickicht. So was kann man nicht wirklich durchsuchen. Da geht niemand rein, weil man sich die Haut aufreißt, die Kleidung kaputtmacht, voll Dreck und Insekten wird. So eine Örtlichkeit wäre allerdings eher als Ablage nach einem Tötungsdelikt von Interesse. Weil auch Scarlett würde kaum in so ein Dickicht reingegangen sein. Aber es besagt eben, dass die Böden und das Unterholz dort tückisch sind.
Und generell könnte es auch im Schwarzwald nicht leicht erkennbare Felsspalten geben, das müssen nicht speziell Karstlöcher sein, und die müssen nicht 30 m tief sein. Da reichen 4 m. Damit eine Person von Scarlett Größe darin verschwinden kann und es von außen nicht erkennbar sind und wo die Umgebung auch nicht spektakulär aussieht - sondern ggf harmlos. Wie die Wiese mit der Doline. Wo auch niemand dächte, da kann was passieren.
So einen Umstand analog der frz Pauline Lafont halt ich für denkbar - trotzt der umfangreichen Suchen.
Auch sollte man an Tanja Gräff denken. Die ist zwar an einer als gefährlich bekannten Stelle zu Tode gekommen. Aber man dachte, sie könnte dort auf keinen Fall zu finden sein, weil es ja alles mehrfach akribisch und aufwendig abgesucht wurde. Das hat auch gestimmt. Man hatte da mehrfach gesucht. Aber man hat sie eben übersehen.
So einen
hidden-in-plain-sight-Effekt - übersetzt/sinngemäss:
vor aller Augen verborgen - würde ich nicht ausschließen bei Scarlett.
@LordLupo
Danke für deine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema Doline/Kaarstlöcher. Das ist durchaus überzeugend dargestellt, dass ein Verunfallen von Scarlett in so einem Karstloch alias Doline, auch noch einem bislang unbekannten, in dem bekannten Gebiet der 6. Etappe ziemlich wenig wahrscheinlich ist. Eben, weil die Bodenvoraussetzungen dort nicht anzutreffen sind.
Ich sag mal so, mich interessiert das Thema mehr so von dem Aspekt, dass auch in harmlos und wohlbekannt erscheinendem Terrain durchaus unerwartete Tücken lauern können. Und die im Extremfall sogar dafür sorgen können, dass ein Mensch tödlich verunglückt und "verschwindet". Das müssen nicht konkret Dolinen sein.
Es gab, in den 1980ern, den Fall einer frz Schauspielerin, die ist nur wenige hundert Meter ihres Sommerhäuschens in eine Felsspalte gerutscht, die nicht zu erkennen war. Am Rande eines von Bauern bewirtschafteten Feldes. Also nicht in alpiner oder sonst wie landschaftlich riskanter Umgebung. In der Felsspalte hat sie sich entweder das Genick gebrochen oder ist steckengeblieben und dann grausam verdurstet bzw. verhungert.
Das ließ sich nicht mehr feststellen, nachdem sie der Bauer 3 Monate später gefunden hatte. https://de.wikipedia.org/wiki/Pauline_Lafont#:~:text=Erst%20mehr%20als%20drei%20Monate%20nach%20ihrem%20Verschwinden
Bei Scarlett hat einer der "Influencer", die sich mit dem Fall beschäftigt haben und vor Ort waren - das war Thomas Gast, bekannt als "der Legionär", weil er lange in der Fremdenlegion gedient hatte - mal versuchsweise unweit des Schluchtensteig-Wegs im Unterholz versteckt und den Kollegen gesagt: So jetzt sucht mich mal. Und die haben ihn nicht gefunden. Obwohl er quasi direkt neben ihnen war.
Wenn man sich mal den Boden und Bewuchs am Boden dort näher anschaut, ist das durchaus plausibel. Das ist alles sehr uneben und wellig, und zwar auch schon der Bereich direkt am Anfang, noch ganz stadtnah, aber überwuchert mit Moos, Farnen. Große Granitsteine dazwischen. Dann kommen Laubschichten, drüber Tannendickicht. So was kann man nicht wirklich durchsuchen. Da geht niemand rein, weil man sich die Haut aufreißt, die Kleidung kaputtmacht, voll Dreck und Insekten wird. So eine Örtlichkeit wäre allerdings eher als Ablage nach einem Tötungsdelikt von Interesse. Weil auch Scarlett würde kaum in so ein Dickicht reingegangen sein. Aber es besagt eben, dass die Böden und das Unterholz dort tückisch sind.
Und generell könnte es auch im Schwarzwald nicht leicht erkennbare Felsspalten geben, das müssen nicht speziell Karstlöcher sein, und die müssen nicht 30 m tief sein. Da reichen 4 m. Damit eine Person von Scarlett Größe darin verschwinden kann und es von außen nicht erkennbar sind und wo die Umgebung auch nicht spektakulär aussieht - sondern ggf harmlos. Wie die Wiese mit der Doline. Wo auch niemand dächte, da kann was passieren.
So einen Umstand analog der frz Pauline Lafont halt ich für denkbar - trotzt der umfangreichen Suchen.
Auch sollte man an Tanja Gräff denken. Die ist zwar an einer als gefährlich bekannten Stelle zu Tode gekommen. Aber man dachte, sie könnte dort auf keinen Fall zu finden sein, weil es ja alles mehrfach akribisch und aufwendig abgesucht wurde. Das hat auch gestimmt. Man hatte da mehrfach gesucht. Aber man hat sie eben übersehen.
So einen [i]hidden-in-plain-sight[/i]-Effekt - übersetzt/sinngemäss: [i]vor aller Augen verborgen[/i] - würde ich nicht ausschließen bei Scarlett.