VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

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Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von z3001x » Sonntag, 08. Februar 2026, 22:39:19

@LordLupo

Danke für deine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema Doline/Kaarstlöcher. Das ist durchaus überzeugend dargestellt, dass ein Verunfallen von Scarlett in so einem Karstloch alias Doline, auch noch einem bislang unbekannten, in dem bekannten Gebiet der 6. Etappe ziemlich wenig wahrscheinlich ist. Eben, weil die Bodenvoraussetzungen dort nicht anzutreffen sind.

Ich sag mal so, mich interessiert das Thema mehr so von dem Aspekt, dass auch in harmlos und wohlbekannt erscheinendem Terrain durchaus unerwartete Tücken lauern können. Und die im Extremfall sogar dafür sorgen können, dass ein Mensch tödlich verunglückt und "verschwindet". Das müssen nicht konkret Dolinen sein.
Es gab, in den 1980ern, den Fall einer frz Schauspielerin, die ist nur wenige hundert Meter ihres Sommerhäuschens in eine Felsspalte gerutscht, die nicht zu erkennen war. Am Rande eines von Bauern bewirtschafteten Feldes. Also nicht in alpiner oder sonst wie landschaftlich riskanter Umgebung. In der Felsspalte hat sie sich entweder das Genick gebrochen oder ist steckengeblieben und dann grausam verdurstet bzw. verhungert.
Das ließ sich nicht mehr feststellen, nachdem sie der Bauer 3 Monate später gefunden hatte. https://de.wikipedia.org/wiki/Pauline_L ... rschwinden

Bei Scarlett hat einer der "Influencer", die sich mit dem Fall beschäftigt haben und vor Ort waren - das war Thomas Gast, bekannt als "der Legionär", weil er lange in der Fremdenlegion gedient hatte - mal versuchsweise unweit des Schluchtensteig-Wegs im Unterholz versteckt und den Kollegen gesagt: So jetzt sucht mich mal. Und die haben ihn nicht gefunden. Obwohl er quasi direkt neben ihnen war.
Wenn man sich mal den Boden und Bewuchs am Boden dort näher anschaut, ist das durchaus plausibel. Das ist alles sehr uneben und wellig, und zwar auch schon der Bereich direkt am Anfang, noch ganz stadtnah, aber überwuchert mit Moos, Farnen. Große Granitsteine dazwischen. Dann kommen Laubschichten, drüber Tannendickicht. So was kann man nicht wirklich durchsuchen. Da geht niemand rein, weil man sich die Haut aufreißt, die Kleidung kaputtmacht, voll Dreck und Insekten wird. So eine Örtlichkeit wäre allerdings eher als Ablage nach einem Tötungsdelikt von Interesse. Weil auch Scarlett würde kaum in so ein Dickicht reingegangen sein. Aber es besagt eben, dass die Böden und das Unterholz dort tückisch sind.

Und generell könnte es auch im Schwarzwald nicht leicht erkennbare Felsspalten geben, das müssen nicht speziell Karstlöcher sein, und die müssen nicht 30 m tief sein. Da reichen 4 m. Damit eine Person von Scarlett Größe darin verschwinden kann und es von außen nicht erkennbar sind und wo die Umgebung auch nicht spektakulär aussieht - sondern ggf harmlos. Wie die Wiese mit der Doline. Wo auch niemand dächte, da kann was passieren.
So einen Umstand analog der frz Pauline Lafont halt ich für denkbar - trotzt der umfangreichen Suchen.

Auch sollte man an Tanja Gräff denken. Die ist zwar an einer als gefährlich bekannten Stelle zu Tode gekommen. Aber man dachte, sie könnte dort auf keinen Fall zu finden sein, weil es ja alles mehrfach akribisch und aufwendig abgesucht wurde. Das hat auch gestimmt. Man hatte da mehrfach gesucht. Aber man hat sie eben übersehen.
So einen hidden-in-plain-sight-Effekt - übersetzt/sinngemäss: vor aller Augen verborgen - würde ich nicht ausschließen bei Scarlett.

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Mitleserin » Samstag, 07. Februar 2026, 20:40:13

@HP1

Ich war schon in Todtmoos zum Wandern und meine Spekulation ob S. vielleicht dort selbst abgegriffen wurde, kommt mir deshalb in den Sinn, weil das Handy ja dort das letzte Mal online war und nichts von ihren Sachen je wieder gesehen wurde. Die Ortschaft ist im Kern langgezogen. Die Grundstücke haben in meiner Erinnerung hauptsächlich keine Umzäunungen und sind locker aneinander gereiht... weiß jemand, zum Bsp @SchwarzwaldTV ob mit Mantrailer Hunden auch später nach dem Verschwinden die Ortschaft abgegangen wurde? Vll wäre das einen Versuch wert.

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Jolu65 » Freitag, 06. Februar 2026, 21:30:51

Ja.
Aber wir sind hier nicht im Studium der Geowissenschaten..

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Lord Lupo » Freitag, 06. Februar 2026, 10:04:34

z3001x hat geschrieben: Dienstag, 03. Februar 2026, 20:28:19 Woher weißt du das denn, dass sich keine Doline entlang der Wanderstrecke auftat?
Dolinen sind Kartsterscheinungen. Sie treten nur im Kalkgestein oder ähnlichen Gesteinsarten auf, nicht im Grundgebirge.

Die im Video gezeigte Doline befindet sich am Dinkelberg, einem Gebiet im Muschelkalk, welches vielfältige Arten von Dolinen aufweist, u. a. auch periodisch auftretende Seen wie den Eichener See. Das Gebiet liegt etliche Kilometer von der E6 entfernt.

Auf dieser geologischen Karte des Gebiets kann man sehen, dass nahezu die gesamte Wanderstrecke der E6 in einem Gelände mit Granit-, Gneis- und Gneisverwitterungsböden verläuft (in der Karte rot oder rötlich unterlegt). Dort kann es keine Dolinen geben. Ein ganz geringer Teil der Laufstrecke befindet sich im Muschelkalk (im Bild rosa unterlegt), allerdings handelt es sich hier um das Stadtgebiet von Wehr, wo eine Doline zweifellos sofort bemerkt worden wäre.
Dateianhänge
ScarlettBoden.jpeg
ScarlettBoden.jpeg (336.44 KiB) 339 mal betrachtet

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Jolu65 » Mittwoch, 04. Februar 2026, 09:00:31

Ich weiß das natürlich nicht aus eigener Anschauung. Wäre es aber so, dann wäre es doch im Rahmen der Suchaktionen bemerkt worden.....
Davon muss man ausgehen, da die Suchmaßnahme sehr umfangreich und auch zeitnah geschahen. Solche Erdlöcher entstehen plötzlich -ja, aber verschließen sich nicht sofort wieder. Wäre also SS in ein solches Erdloch gefallen, dann hätte man ja sowohl das Erdloch als sie darinnen gefunden.

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von z3001x » Dienstag, 03. Februar 2026, 20:28:19

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 03. Februar 2026, 06:35:05 Was hat diese geologische Besonderheit mit dem Fall zu tun ?
Solche Erdlöcher bilden sich bekanntermaßen. Sie bleiben ja bestehen und schließen sich nicht sofort wieder. Die Spekulation, ob oder dass SS in ein solches Erdloch geraten sein könnte, wäre ja nur dannnerlaubt, wenn eine Doline auf der Wanderstrecke tatsächlich neu entstanden wäre. Da das nicht der Fall gewesen ist, ist die Formation solcher Dolmen für den Fall unerheblich.
Woher weißt du das denn, dass sich keine Doline entlang der Wanderstrecke auftat?

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Jolu65 » Dienstag, 03. Februar 2026, 06:35:05

Was hat diese geologische Besonderheit mit dem Fall zu tun ?
Solche Erdlöcher bilden sich bekanntermaßen. Sie bleiben ja bestehen und schließen sich nicht sofort wieder. Die Spekulation, ob oder dass SS in ein solches Erdloch geraten sein könnte, wäre ja nur dannnerlaubt, wenn eine Doline auf der Wanderstrecke tatsächlich neu entstanden wäre. Da das nicht der Fall gewesen ist, ist die Formation solcher Dolmen für den Fall unerheblich.

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Gast » Montag, 02. Februar 2026, 23:43:11

Der Erdboden hat sie nicht verschluckt sondern sie wird in einer, mit dem Auto leicht zu erreichenden Schlucht sein im Umkreis von Todtmoos, wenn der Frauenanquatscher keine Sprüche gemacht hat.

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von z3001x » Montag, 02. Februar 2026, 21:41:27

Gibt es denn Erdställe im Bereich Todtmoos - Wehr?

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Gast » Montag, 02. Februar 2026, 12:57:00

Hier wird ja wild rumspekuliert und da leg ich noch was drauf, damits noch mysteriöser wird.
Vllt ist sie sogar in einem Erdstall.

https://de.wikipedia.org/wiki/Erdstall

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von z3001x » Montag, 02. Februar 2026, 00:13:09

In einem Stadtteil der Stadt Wehr, in Öflingen, hat sich jetzt im Januar eine sog "Doline" gebildet, also ein Loch im Boden, dass durch Erdeinbrüche in "karstigem" Untergrund entsteht. Oft nach intensivem Regen bzw. Schneeschmelze. In dem Fall war die Doline 3m tief. Kinder haben es beim Schlittenfahren entdeckt, weil sich plötzlich ein Loch unter ihnen in einer Wiese auftat.



https://www.youtube.com/watch?v=RtfCqj8A7FY

https://de.wikipedia.org/wiki/Doline

Solche Dolinen gibt es an einigen Stellen im Südschwarzwald und dem Gebiet, das Scarlett durchwanderte. z.B. auch in Göschweiler.
Stürze in Dolinen können v.a. bei alpinen Bergsteigern und Ski-Alpinisten tödlich enden.
https://www.google.com/search?q=t%C3%B6 ... ner+Doline

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Jolu65 » Sonntag, 01. Februar 2026, 19:37:24

Kann ja sein, kann auch nicht.
Selbst wenn es so gwesen wäre, bringt eine solche Annahme die Diskussion weiter ?
Sie ist tot. Ob sie unmittelbar am 11.4. oder später umgebracht wurde, hilft nur dann wenn man aus der Annahme eine plausibele Hypothese formulieren kann.

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von HP1 » Sonntag, 01. Februar 2026, 18:51:52

Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 18:02:08 Wer sagt denn, dass SS längere Zeit irgendwo festgehalten worden sein soll ?
Gast "Mitleserin hatte gefragt, ob sowas schonmal überlegt wurde, ich hab geantwortet. Grad die paar Beiträge zwischen deinen beiden letzten Beiträgen hier, einfach lesen ;)

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Jolu65 » Sonntag, 01. Februar 2026, 18:02:08

Wer sagt denn, dass SS längere Zeit irgendwo festgehalten worden sein soll ?
Das ist ein Szenario, welches absolut unwahrscheinlich erscheint- aber natürlich niemals als ausgeschlossen anzusehen ist.
Viel naheliegender ist doch die Annahme, dass sie unterwegs auf jemand getroffen sein kann, der eine Sexualstraftat begangen hat, bei der sie umgebracht wurde......

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von HP1 » Sonntag, 01. Februar 2026, 10:53:24

Gast hat geschrieben: Sonntag, 01. Februar 2026, 07:26:04 Welche Anzeichen wären in so einem Fall denn zu erwarten?
Tja, keine ;)

Ich meine damit, Fälle dauerhaften Festhaltens "von der Straße weg" sind maximal selten, wobei man da natürlich auch nur auf die irgendwann gelösten Fälle zurückgreifen kann.
Wenn, dann geht es bei solchen Fällen in aller Regel um Zwangsprostitution und Opfer etwa aus Osteuropa, die vornehmlich gelockt und (soweit mir bekannt) weit seltener von der Straße weg entführt werden. Also kein Muster, wo eine im Schwarzwald beim Wandern verschwundene Scarlett subsumiert werden könnte.
Und wenn man DEN derartigen Fall (Natascha Kampbusch) anschaut: Die war zum Zeitpunkt der Entführung ein Kind, wuchs quasi in ihre weitere Situation hinein, könnte man sagen. Das halte ich da für einen wesentlichen Konzeptpunkt beim Täter, ich bezweifle, dass dessen Motivlage mit einer (jungen) Erwachsenen aufgehen würde. Also auch da wäre zumindest mal das Mindset zum Motiv als verschieden anzunehmen.

Jedenfalls, allgemein und ohne konkreten Fallbezug wäre das Auftreten einer solchen Tat als sehr unwahrscheinlich anzunehmen, an der Stelle keine (irgendwann zwangsläufig auftretende) unwahrscheinliche Variante eines allgemein häufigen Geschehens.
Deshalb, wenn nichts darauf hindeutet und mangels hinreichender Spuren es genauso dieser wie jeder andere Motiv/Täter/Hergang-Komplex sein könnte, ist es mMn müßig da ohne Anhaltspunkte auch noch in dieser Richtung herumzubasteln. Mehr als ein "könnte ja auch sein, auch wenns sehr unwahrscheinlich ist" kommt da doch nicht heraus. Geschichten kann man viele erzählen, ohne Priorisierungen wirds und bleibts dann halt ein Sammelband mit Geschichten. Letztlich ist auch die lesbische Mongolesin schwarzafrikanischer Abstammung im Rollstuhl als Täterin nicht kategorisch raus.

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Gast » Sonntag, 01. Februar 2026, 07:26:04

HP1 hat geschrieben: Mittwoch, 28. Januar 2026, 15:33:07 Klar kann auch das sein, auch weiter weg als die nähere Umgebnung.
Nur gibt es halt auch keinerlei Anzeichen, warum gerade sowas vorliegen sollte.
Welche Anzeichen wären in so einem Fall denn zu erwarten?

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von HP1 » Mittwoch, 28. Januar 2026, 15:33:07

Mitleserin hat geschrieben: Mittwoch, 28. Januar 2026, 05:22:31 Wurde eigentlich schon mal überlegt ob es sein könnte, dass sie irgendwo in Todtmoos oder näherer Umgebung festgehalten wird so ähnlich wie Natascha K.?
Klar kann auch das sein, auch weiter weg als die nähere Umgebnung.
Nur gibt es halt auch keinerlei Anzeichen, warum gerade sowas vorliegen sollte. Ist halt doch (unter aufgeklärten Fällen) ein sehr seltenes Muster.

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Mitleserin » Mittwoch, 28. Januar 2026, 05:22:31

Wurde eigentlich schon mal überlegt ob es sein könnte, dass sie irgendwo in Todtmoos oder näherer Umgebung festgehalten wird so ähnlich wie Natascha K.?

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Jolu65 » Dienstag, 27. Januar 2026, 09:47:50

Naja, ich würde das auch nicht so begrenzt sehen.
Es kann ja durchaus sein, dass SS gar nicht bis zu dem Parkplatz gelangte. Das ist ja nur Hypothese so zu sehen.
Es könnte ja auch sein, dass jemand in unmittelbarer Nähe von Todtmoos begegnet sein kann. Sie kam mit dieser Begegnung ins Gespräch, sie bemerkte wie spät sie dran war und ihr Gesprächspartner bot ihr an, sie nach Stühlingen zu fahren.....

Re: VERMISSTENFALL SCARLETT SALICE (26), BAD LIPPSPRINGE / TODTMOOS, 2020

von Arcangel » Dienstag, 27. Januar 2026, 00:37:51

@Data
Fazit:
Heisst also knapp ein Stunde nach dem letzten Telefonat meldet sich Google ab. Die 17.01 Uhr Nachricht wurde aber trotzdem zugestellt.
Das heisst doch, dass das Handy den Funkmast bzw. das Funknetz Todtmoos bis 17.01 nicht verlassen hat. Bzw. sich nirgendswo neu eingeloggt hat. Folglich kann am Wehrtalparkplatz ein Vorfall zum Verschwinden von SS geführt haben.

Wenn Scarlett kurz vor 11Uhr Vormittags am Steinlabyrinth ihre gesamten Nachrichten, Anrufe erledigt hatte, und sich dann auf den Weg
Richtung Wehr machte, dann kann man sich ungefähr ausrechnen, wie lange sie gebraucht hätte um auf den Parkplatz alte Steinbrücke zu gelangen.

Ich versuchs mal:
Ich vermute so gute vier (4) Stunden, je nach Gehtempo. Sagen wir großzügig 4,5 Stunden,
dann wäre sie um 15:30 auf dem besagten Parkplatz gewesen.
Da die 17:01 Nachricht laut Vater am 10.09.2020 zugestellt wurde, kann Scarlett aber nicht auf dem Parkplatz gewesen sein,
da dort kein Empfang ist, auch Kilometer vor dem Parkplatz auf der Route keine Chance, zumindest laut einiger Foristen die aus der Gegend stammen.

Das kann vermutet bedeuten, das Scarlett und oder ihr Handy eine Todtmooser Funkzelle /Funzellenbereich nie verlassen hatte.
Vermutet sollte der Vater von der Polizei Informationen vorliegen haben, um welchen Funkzellenbereich es sich da handelt bezugnehmend auf die 17:01Nachricht von Vanessa, die ja zugestellt worden sein soll.

Verstehe halt nicht, warum dieser Parkplatz medial immer und vorallem vom Vater so in den Vordergrund gestellt wird, gerade dann, wenn Scarletts Handy sich um ca. 18Uhr aus einer Funkzelle in Todtmoos abgemeldet haben soll.
Und diese Abmeldung passierte am 10.09.2020 anscheinden nur einmal.
Auch diese Information, sofern sicher, sollte dem Vater vorliegen.

Da frage ich mich halt eben, warum dieser Parkplatz??? Gibt es da irgendwo in der Nähe vom Parkplatz eine Erhöhung auf der man dann doch Empfang haben könnte?
Denn ich glaube, der Radius einer der Todtmooser Funkmasten würde den Parkplatz noch abdecken, aber sicher bin ich nicht.

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