von Juna » Montag, 02. Februar 2026, 18:41:20
caro hat geschrieben: ↑Montag, 02. Februar 2026, 14:53:16
Das N. unangekündigt erscheint, finde ich an sich erst mal nicht verdächtig.
Die Entscheidung dort zum Interview zu gehen war bestimmt keine leichte und er hatte sich das vielleicht bis zum Schluss offen gehalten.
Bis zu diesem Zeitpunkt war er ja einer breiteren Öffentlichkeit unbekannt (wohlgemerkt, das Interview war
2015, der Podcast erschien 2022).
Bei dem Fall Julia H. kam das Interview auch anders zustande, meine ich.
War es nicht so, dass ein Fernehteam die Nachbarn befragt hat? Vielleicht spontan, unangekündigt? Was blieb demjenigen auch anderes übrig, als da mitzumachen?
Also anders wie bei dem Interview mit N., das 9 Jahre später statt fand und zu dem er freiwillig hingegangen ist.
Das Zustandekommen der Interviews war völlig unterschiedlich, da gebe ich Dir recht. Mir ging es vielmehr darum, dass der Täter nicht unbedingt das Rampenlicht scheut, ein Interview zu geben nicht zwingend heißt, dass man unschuldig ist. Der Mörder von Julia H. hätte doch sicherlich ein Interview ablehnen können, würde ich jetzt nicht als auffällig bewerten. Nicht jeder möchte gerne vor der Kamera stehen. Zumal da ja sicher einiges los war auf der Straße, Reporter, Kamera, etc. die müssen auch erstmal ankommen. Zwischenzeitlich hätte er ins Haus gehen können aber nein, er hat scheinbar weiter draußen gekehrt und sich dadurch auch irgendwie freiwillig dem Interview gestellt.
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Das N. unangekündigt erscheint, finde ich an sich erst mal nicht verdächtig.
Die Entscheidung dort zum Interview zu gehen war bestimmt keine leichte und er hatte sich das vielleicht bis zum Schluss offen gehalten.
Bis zu diesem Zeitpunkt war er ja einer breiteren Öffentlichkeit unbekannt (wohlgemerkt, das Interview war [u]2015[/u], der Podcast erschien 2022).
Bei dem Fall Julia H. kam das Interview auch anders zustande, meine ich.
War es nicht so, dass ein Fernehteam die Nachbarn befragt hat? Vielleicht spontan, unangekündigt? Was blieb demjenigen auch anderes übrig, als da mitzumachen?
Also anders wie bei dem Interview mit N., das 9 Jahre später statt fand und zu dem er freiwillig hingegangen ist.
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Das Zustandekommen der Interviews war völlig unterschiedlich, da gebe ich Dir recht. Mir ging es vielmehr darum, dass der Täter nicht unbedingt das Rampenlicht scheut, ein Interview zu geben nicht zwingend heißt, dass man unschuldig ist. Der Mörder von Julia H. hätte doch sicherlich ein Interview ablehnen können, würde ich jetzt nicht als auffällig bewerten. Nicht jeder möchte gerne vor der Kamera stehen. Zumal da ja sicher einiges los war auf der Straße, Reporter, Kamera, etc. die müssen auch erstmal ankommen. Zwischenzeitlich hätte er ins Haus gehen können aber nein, er hat scheinbar weiter draußen gekehrt und sich dadurch auch irgendwie freiwillig dem Interview gestellt.