2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

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Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Lucky Luciano » Samstag, 21. Februar 2026, 11:44:25

darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 01:54:20 K.-W. Wichmann hatte also Liebschaften aufgrund von Kontaktanzeigen im Cuxland.
Kurt Werner Wichmann hatte in den Kontaktanzeigen, die ich über 3 verschiedene Magazine untersucht habe, stets im Raum 2000 gesucht. Früher waren die Postleitzahlen ja noch vierstellig. Also Hamburg plus "Speckgürtel" rund herum. Seine Kontakte bestanden aber bundesweit. Aus verschiedenen Gründen. Und seine Orientierung ging viel eher in Richtung Schweiz.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Er hat sich dann sicherlich häufig dort aufgehalten und hatte Bezugspunkte/Ankerpunkte dorthin.
Das ist nicht mehr als eine Vermutung.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Ich frage mich ja, wie viele Liebschaften er dort (und wo noch?) er gehabt haben könnte. Dass er Kontaktanzeigen aufgab, sehr spezielle, wurde hier ja schon bestätigt. Dass er auf Kontaktanzeigen antwortete, wissen wir auch.
Viele. Sehr viele. Aber keine ohne konkrete Bezüge.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45äbe es also möglicherweise Zusammenhänge zwischen den Göhrde-Morden und anderen Taten im Cuxland?
Vermutlich nicht.

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Lucky Luciano » Samstag, 21. Februar 2026, 11:37:11

Heckengäu hat geschrieben: Donnerstag, 19. Februar 2026, 16:30:30 Bitte sehr und nein, ich hocke im "Ländle"! Keine Meinung ohne Text!
3 Artikel, Cuxhaver Nachrichten, Nordsee Zeitung und Tagblatt, alle gesperrrt hinter Bezahlschranke,
mit dem selben Foto, KWW mit Schnauzer * und geraubter Damenschultertasche von Andrea Schneider:Bild
kww.JPG

* Mag keine Hunde, ist meine Bezeichnung für ALLE Bio-Quads aka Köter, auch wenn es hier ein Bernhardiner ist, wenn auch ohne Fässchen!!
Das sieht mir nach einem Bernhardiner aus, aber nicht nach einem Schnauzer.

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Lucky Luciano » Samstag, 21. Februar 2026, 11:32:10

darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Ja, wer solche Waffen nutzt, wer Kopfschüsse zum Töten nutzt, will den Opfern nahe sein, beim Sterben zusehen. Er richtet hin und sucht das Leid der Opfer.


Das ist möglich, aber eben auch nicht. Es gibt genügend Mörder und Serientäter, die aus anderen Gründen handelten.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Das ist ein mögliches Motiv.
Für einen noch unbekannten Täter oder für Kurt Werner Wichmann?

Ich sehe KWW hier als mehr als tatverdächtig.[/quote]Die OFA in Sachen Göhrde-Morde sie solche Grundlagen als Motiv auch und sieht diese auch in der Persönlichkeit von KWW.[/quote]

Das wäre mir neu, wenn die OFA des LKA HAN das als Motiv bei Kurt Werner Wichmann ansah.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Ich sehe KWW hier als mehr als tatverdächtig.
Und da liegen wir wieder diametral auseinander.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Er passte also durchaus zu den Doppel-Mordfällen an UR, PR und BMK, IW und BB, IR. Und er hatte nen Schäferhund.
WOW! Das ist Deine Erklärung? "Passte durchaus" reicht aber nicht. Es braucht Beweise und nicht z.T. haltlose und konstruierte Vermutungen.
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45Dass er in all diesen Mordfällen als tatverdächtig gilt und gelten muss, sehe ich so. Der Tatverdacht muss entsprechend be- oder entlastet werden.

Das er in all diesen Fällen als tatverdächtig gelten muss, sehe ich nicht so. Sofern ein begründeter Tatverdacht besteht, ist ein Abgleich und eine Untersuchung wichtig und richtig. Allein schon, um Kurt Werner Wichmann aus diesem und so vielen anderen Fällen auszuschließen, die bereits über die Clearing-Stelle weitergeleitet und von den zuständigen POL Dienststellen untersucht sind und er ausgeschlossen werden konnte. Warum berichtest Du nicht über diese Fälle, in denen seine Täterschaft als ausgeschlossen gilt? Weil es das Narrativ erschüttern würde oder weil Du keine Kenntnis von den Fällen hast, in denen er bereits auszuschließen ist?

Eine ergebnisoffene Diskussion schließt aber eben auch das ein. Findest Du nicht?

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Lucky Luciano » Samstag, 21. Februar 2026, 11:09:12

darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:45:04Die beiden Morde sind innerhalb von sehr kurzer Zeit in zwei unterschiedlichen Städten an belebten Orten erfolgt. Es gab also ein sehr hohes Risiko, es mussten Wege zurück gelegt werden. Es wurden zwei Jacken gefunden, es könnten wohl zwei Täter gewesen sein. Es wurden die EC-Karte usw von BB mitgenommen.
All das spricht wenig für Verbindungen zu den Göhrde Morden.
Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09Es gab Kopfschüsse. Es gab Gewalt. Es gab Qual und Leid. Das sind schon diverse Parallelen zu den Göhrde-Morden.
Wo siehst Du da denn die Parallelen zu den Göhrde Opfern? Schusswaffengebrauch gab es nur im zweiten Fall der Göhrde Morde. Gewalt? Gibt es Tötungsdelikte, in diesem Fall Mord, ohne Ausführung von Gewalt? Wo siehst Du denn Qual und Leid bei den Göhrde Morden?
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:45:04Klaus Harjes hat solche Parallelen schon frühzeitig erkannt und benannt.
Ich stecke in diesen Fällen nicht drin. Daher meine Frage: Gibt es Presseberichte, offizielle Polizeimitteilungen oder ähnliches, wo ich das nachlesen kann, dass er Bezüge zu den Göhrde Morden sieht oder sah?
darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:45:04Darüber hinaus gab es in beiden Doppel-Mordfällen jeweils Hundehaar, offenbar eines Schäferhunds, die nicht den Opfer zuzuordnen sind. Haben also die Täter in beiden Doppel-Mordfällen einen (Schäfer-)Hund dabei gehabt?
"Offenbar eines Schäferhundes"? Ist das eine Vermutung oder eine bewiesene Tatsache? Oder passt es einfach besser ins Bild, weil Kurt Werner Wichmann einen Schäferhund besaß?

Das Haare nicht den Opfern, also ihren Besitzern zuzuordnen sind, kann ganz andere Gründe gehabt haben. Wenn die Hundehaare kürzlich, also in den letzten Jahren gefunden und (heute) untersucht werden oder wurden, kann eine klare Zuordnung auch daran scheitern, dass aufgrund fehlender Vergleichsproben eine Zuordnung nicht mehr möglich ist.

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Lucky Luciano » Samstag, 21. Februar 2026, 11:08:15

darkstar69 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:45:04Die beiden Morde sind innerhalb von sehr kurzer Zeit in zwei unterschiedlichen Städten an belebten Orten erfolgt. Es gab also ein sehr hohes Risiko, es mussten Wege zurück gelegt werden. Es wurden zwei Jacken gefunden, es könnten wohl zwei Täter gewesen sein. Es wurden die EC-Karte usw von BB mitgenommen.

All das spricht wenig für Verbindungen zu den Göhrde Morden.
Wo siehst Du da denn die Parallelen zu den Göhrde Opfern? Schusswaffengebrauch gab es nur im zweiten Fall der Göhrde Morde. Gewalt? Gibt es Tötungsdelikte, in diesem Fall Mord, ohne Ausführung von Gewalt? Wo siehst Du denn Qual und Leid bei den Göhrde Morden?
Ich stecke in diesen Fällen nicht drin. Daher meine Frage: Gibt es Presseberichte, offizielle Polizeimitteilungen oder ähnliches, wo ich das nachlesen kann, dass er Bezüge zu den Göhrde Morden sieht oder sah?
"Offenbar eines Schäferhundes"? Ist das eine Vermutung oder eine bewiesene Tatsache? Oder passt es einfach besser ins Bild, weil Kurt Werner Wichmann einen Schäferhund besaß?

Das Haare nicht den Opfern, also ihren Besitzern zuzuordnen sind, kann ganz andere Gründe gehabt haben. Wenn die Hundehaare kürzlich, also in den letzten Jahren gefunden und (heute) untersucht werden oder wurden, kann eine klare Zuordnung auch daran scheitern, dass aufgrund fehlender Vergleichsproben eine Zuordnung nicht mehr möglich ist.

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Lucky Luciano » Samstag, 21. Februar 2026, 10:52:33

Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09KWW bevorzugte handliche Waffen, für die Hosentasche, Jackentasche.
Und woher nimmst Du diese Annahme? Einer Tatsachenüberprüfung hält sie ja nicht stand.
Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09"Snub nose" bedeutet auf Deutsch primär Stupsnase. Im übertragenen Sinne (militärisch) kann es auch für Waffen mit kurzem Lauf stehen. Der Nachteil ist selbstredend die Zielgenauigkeit. Es sind Waffen für Auseinandersetzungen im 1-2 Meterbereich.
Wenn ich eine Waffe mit 7 oder 8 cm langem Lauf durch Absägen auf 1 cm des Laufs verkürze, denkst Du dann ernsthaft, dass sich die Zielgenauigkeit auf kurze Distanz ernstzunehmend verringert?

Vielleicht machst Du Dir einfach mal Gedanken darüber, warum der Lauf dieser Waffe verkürzt wurde?!
Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09Für KWW bedeutete das, dass er seinen Opfer in die Augen sehen konnte und wollte, wenn er sie tötete.
Und diese (eigene) Erkenntnis und Schlussfolgerung nimmst Du woher?
Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09Eine ausgeartete Bestie sondergleichen.
Das ist nichts weiter als haltlose, unbegründete und plakative Meinungsmache!

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Lucky Luciano » Samstag, 21. Februar 2026, 10:33:36

Gast4712 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:38:39 1) 9 mm Para und 38 Spezial sind zwei unterschiedliche Kaliber, die nicht in der gleichen Waffe verschossen werden können.

2) Einen Schreckschussrevolver von 5,72 auf 9 mm Para „umzurüsten“ wird nicht funktionieren. Da wirken jeweils ganz andere Kräfte und ein Schreckschussrevolver muss keine hohen Drücke aushalten, die bei einem Projektil im Lauf auftreten. So derartig überdimensioniert wird der Hersteller seine Revolver nicht gebaut haben. Wozu?
Und es gibt passende Trommeln, die anstelle des kleinen Kalibers 9 x 19 aufnehmen, obwohl 5,72 als Schreckschussmunition viel kürzer ist?
Und dann passt die Drehung der völlig anderen Trommel beim Drehen genau so, dass die Trommel direkt hinter dem Lauf zu liegen kommt? Und das baute sich KWW selber?
Vollkommen korrekte Richtigstellung!

Die Waffen und die Munition auf dem Foto des Kofferfundes passen nicht zusammen.

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Gastleser » Freitag, 20. Februar 2026, 17:55:29

Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09 Bild
KWW bevorzugte handliche Waffen, für die Hosentasche, Jackentasche.

Eine Pistole von Hersteller Röhm im Kal. 9mm Parabellum, also 38 Spezial.
…..
Der Trommelrevolver scheint ein stark zurechtgebauter "scharfgemachter" Schreckschussrevolver im Kal. 22 LR, 5,6 - 5,72 mm zu sein.
…..
https://www.rnd.de/panorama/neue-beweis ... 7GV5M.html
Die dänische Arsenal-Packung “9 mm” passt zu keinem der abgebildeten Modelle, die “Erosionssichere” Packung links passt unter Umständen zum nicht korrosionsfreien “Mod. S”.

Eine Schreckschusspistole “RG 3s”, “Startpistole”. im Kaliber “6 mm Flobert Knall”. “Durch die Umlenkung der Munitionsenergie um 90 Grad benötigt diese Waffe keine Laufsperre.”
https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6hm_RG_3

Funktion am Schnittmodell (von Severin Schneider, Sachverständiger)
https://m.youtube.com/watch?v=mt8TgVSljK0

Bild von Dirk Schönfeld, VS Medien Verlag, verdeutlicht die tatsächliche Ausrichtung
Bild https://www.co2air.de/thread/66916-pist ... hm-mini-1/

Ein abgeänderter Schreckschussrevolver NHM Mod. S “Startrevolver”, “Kipplaufrevolver”, ursprünglich im Kaliber “6 mm Flobert Knall”, verschlossener Lauf und “versetzten” Trommeldurchbohrungen.

Im ursprünglichen Zustand, mit Erklärungen und “Schusstest”
https://m.youtube.com/watch?v=apjvNwqIZ2s

Flobert
https://de.wikipedia.org/wiki/Flobert_(Munition)

Die ballistische Leistung von Flobert Waffen (von Severin Schneider, Sachverständiger)
https://www.tactical-dad.com/waffen/sch ... -revolver/

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Kiepenkerl » Freitag, 20. Februar 2026, 16:16:10

darkstar69 hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 14:43:28 Es gibt immer mehr Ankerpunkte im Cuxland und Hinweise, wann er sich wo im Cuxland aufgehalten hat. Er hat dort gearbeitet und er hatte dort Liebschaften, er war dort feiern. Sein persönlicher zeitlicher und örtlicher Bezug ist also gegeben.

Theoretisch, wenn man sich verschiedene Fälle aus dem Cuxland, dem Lüneburger Land und umzu anguckte, würde es auch in eine Art Zeitablauf passen. Diese möglichen Fälle würden sozusagen Ende der 80er enden. Dann kamen aber die Mordfälle in der Göhrde und die Mordfälle in Bremerhaven und Bremen. Ab 1993 enden alle die Häufungen an Fällen. Rein theoretisch täts passen. Obs so war ist erstmal spekulativ.

Ja, es wirkt so, als wenn er ein Gebiet abgegrast hat und sich dann das nächste vornimmt.

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von darkstar69 » Freitag, 20. Februar 2026, 14:43:28

Kiepenkerl hat geschrieben: Freitag, 20. Februar 2026, 11:45:07 darkstar

Ich hatte mir den Artikel durchgelesen und finde es total schlüssig. Warum sollte er nicht in Cuxhaven und Umgebung sein Unwesen treiben. es ist doch nah dran an Lüneburg. Die Polizei schreibt ihm ja die Fälle Beggers, Kielmann, Streckenbach und so einige andere ja zu. Für mich ist der Inhalt dieses Artikels eigentlich nur eine Bestätigung.

Für mich ist er auch ganz klar tatverdächtig der Göhrdemorde, über Birgit Meier muss man da gar nicht erst diskutieren.

Seine DNA in einem der Opferautos der Göhrde, Birgit Meier in seiner Garage.

Wenn ich auf Grund dessen, das es "nur" eine Indizienkette gibt, Wichmann ausschließe finde ich das als fahrlässig. Denn dann kannst Du
eigentlich gar keinen Cold Case lösen, es sei denn es gibt ein Geständnis.

Ansonsten würde es mir auch dann möglich sein, jemanden zu verteilen wenn ich ihn in flagranti erwische. Wie absurd bitte schön ist das denn ?
Es gibt immer mehr Ankerpunkte im Cuxland und Hinweise, wann er sich wo im Cuxland aufgehalten hat. Er hat dort gearbeitet und er hatte dort Liebschaften, er war dort feiern. Sein persönlicher zeitlicher und örtlicher Bezug ist also gegeben.

Theoretisch, wenn man sich verschiedene Fälle aus dem Cuxland, dem Lüneburger Land und umzu anguckte, würde es auch in eine Art Zeitablauf passen. Diese möglichen Fälle würden sozusagen Ende der 80er enden. Dann kamen aber die Mordfälle in der Göhrde und die Mordfälle in Bremerhaven und Bremen. Ab 1993 enden alle die Häufungen an Fällen. Rein theoretisch täts passen. Obs so war ist erstmal spekulativ.

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Kiepenkerl » Freitag, 20. Februar 2026, 11:45:07

darkstar

Ich hatte mir den Artikel durchgelesen und finde es total schlüssig. Warum sollte er nicht in Cuxhaven und Umgebung sein Unwesen treiben. es ist doch nah dran an Lüneburg. Die Polizei schreibt ihm ja die Fälle Beggers, Kielmann, Streckenbach und so einige andere ja zu. Für mich ist der Inhalt dieses Artikels eigentlich nur eine Bestätigung.

Für mich ist er auch ganz klar tatverdächtig der Göhrdemorde, über Birgit Meier muss man da gar nicht erst diskutieren.

Seine DNA in einem der Opferautos der Göhrde, Birgit Meier in seiner Garage.

Wenn ich auf Grund dessen, das es "nur" eine Indizienkette gibt, Wichmann ausschließe finde ich das als fahrlässig. Denn dann kannst Du
eigentlich gar keinen Cold Case lösen, es sei denn es gibt ein Geständnis.

Ansonsten würde es mir auch dann möglich sein, jemanden zu verteilen wenn ich ihn in flagranti erwische. Wie absurd bitte schön ist das denn ?

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von darkstar69 » Freitag, 20. Februar 2026, 01:54:20

K.-W. Wichmann hatte also Liebschaften aufgrund von Kontaktanzeigen im Cuxland.
Er hat sich dann sicherlich häufig dort aufgehalten und hatte Bezugspunkte/Ankerpunkte dorthin.

Ich frage mich ja, wie viele Liebschaften er dort (und wo noch?) er gehabt haben könnte. Dass er Kontaktanzeigen aufgab, sehr spezielle, wurde hier ja schon bestätigt. Dass er auf Kontaktanzeigen antwortete, wissen wir auch.

Gäbe es also möglicherweise Zusammenhänge zwischen den Göhrde-Morden und anderen Taten im Cuxland?

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Heckengäu » Donnerstag, 19. Februar 2026, 16:30:30

Kiepenkerl hat geschrieben: Donnerstag, 19. Februar 2026, 15:57:58 Ich besuche hier oben gerade eine Freundin. In den Cuxhavener Nachrichten gibt’s eine ganzseitigen Bericht über Wichmann. Ich Krieg das mit dem einfügen eines Bildes leider nicht.
Kennt jemand den Artikel, gibt es Meinungen dazu?
Bitte sehr und nein, ich hocke im "Ländle"! Keine Meinung ohne Text!
3 Artikel, Cuxhaver Nachrichten, Nordsee Zeitung und Tagblatt, alle gesperrrt hinter Bezahlschranke,
mit dem selben Foto, KWW mit Schnauzer * und geraubter Damenschultertasche von Andrea Schneider:Bild
kww.JPG
kww.JPG (75.2 KiB) 247 mal betrachtet
* Mag keine Hunde, ist meine Bezeichnung für ALLE Bio-Quads aka Köter, auch wenn es hier ein Bernhardiner ist, wenn auch ohne Fässchen!!

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Kiepenkerl » Donnerstag, 19. Februar 2026, 15:57:58

Ich besuche hier oben gerade eine Freundin. In den Cuxhavener Nachrichten gibt’s eine ganzseitigen Bericht über Wichmann. Ich Krieg das mit dem einfügen eines Bildes leider nicht.
Kennt jemand den Artikel, gibt es Meinungen dazu?

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von darkstar69 » Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:57:45

Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09 Es sind Waffen für Auseinandersetzungen im 1-2 Meterbereich.
Für KWW bedeutete das, dass er seinen Opfer in die Augen sehen konnte und wollte, wenn er sie tötete.
Eine ausgeartete Bestie sondergleichen.
Ja, wer solche Waffen nutzt, wer Kopfschüsse zum Töten nutzt, will den Opfern nahe sein, beim Sterben zusehen. Er richtet hin und sucht das Leid der Opfer.

Das ist ein mögliches Motiv.

Die OFA in Sachen Göhrde-Morde sie solche Grundlagen als Motiv auch und sieht diese auch in der Persönlichkeit von KWW. BM wurde auch mit Kopfschuss getötet. Ich sehe KWW hier als mehr als tatverdächtig.

Er passte also durchaus zu den Doppel-Mordfällen an UR, PR und BMK, IW und BB, IR. Und er hatte nen Schäferhund.

Dass er in all diesen Mordfällen als tatverdächtig gilt und gelten muss, sehe ich so. Der Tatverdacht muss entsprechend be- oder entlastet werden.

Es passiert nur alles sehr zögerlich. Je schneller das untersucht ist, desto schneller kommt man den wahren Tätern näher, unabhängig davon, welche das sind.

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von darkstar69 » Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:45:04

Hbs900 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 19:02:34 Mordopfer 2

.sie war verheiratet, der Mann hatte angeblich gute Nerven....akzeptierte das seine Frau einem Freund hatte..
...oder auch nicht. So gute nerven....das ist schön Hardcore für den Ehemann gewesen.
Aber die Polizei wird ihn kleinlichst vernommen haben

Sehr interessanter Fall.
Der Ehemann von IR wurde durchleuchtet. Selbstverständlich wurde von innen nach außen ermittelt. Er hätte ein mögliches Motiv gehabt, hätte dazu sicherlich BB nicht töten müssen. Auch einen Mordauftrag konnte man nicht ermitteln. Demzufolge ist er nicht verdächtig.

Der andere Verdächtige Frank D konnte ausgeschlossen werden. Die Autos und er haben offenbar nichts mit den Morden an BB und IR zu tun. Er hat ein Alibi, das scheinbar tragfähig ist. Sofern sich das nicht ändert, ist er raus.

Die beiden Morde sind innerhalb von sehr kurzer Zeit in zwei unterschiedlichen Städten an belebten Orten erfolgt. Es gab also ein sehr hohes Risiko, es mussten Wege zurück gelegt werden. Es wurden zwei Jacken gefunden, es könnten wohl zwei Täter gewesen sein. Es wurden die EC-Karte usw von BB mitgenommen.

Es gab Kopfschüsse. Es gab Gewalt. Es gab Qual und Leid.

Das sind schon diverse Parallelen zu den Göhrde-Morden.

Klaus Harjes hat solche Parallelen schon frühzeitig erkannt und benannt.

Darüber hinaus gab es in beiden Doppel-Mordfällen jeweils Hundehaar, offenbar eines Schäferhunds, die nicht den Opfer zuzuordnen sind. Haben also die Täter in beiden Doppel-Mordfällen einen (Schäfer-)Hund dabei gehabt?

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Gast4712 » Mittwoch, 18. Februar 2026, 21:38:39

Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09 FFRCO3EV3RFERBILB5AV7JMSPU.jpg
KWW bevorzugte handliche Waffen, für die Hosentasche, Jackentasche.
Eine Pistole von Hersteller Röhm im Kal. 9mm Parabellum, also 38 Spezial.
Spoiler
Die Röhm GmbH wurde 1909 gegründet und war ursprünglich ein Hersteller von Präzisions-Spannwerkzeugen wie Bohrfuttern.
In den 1950er Jahren begann das Unternehmen als Diversifizierung, Schusswaffen unter der Marke RG (Röhm Gesellschaft) zu produzieren.
Der Trommelrevolver scheint ein stark zurechtgebauter "scharfgemachter" Schreckschussrevolver im Kal. 22 LR, 5,6 - 5,72 mm zu sein.
Spoiler
NHM-Revolver sind Schreckschuss- und Gasrevolver, die von Nanno Hübenbecker in Mölln (daher NHM) produziert wurden.
Bekannt sind die Modelle 6 (6 mm) und 9 (9 mm Rand/PAKnall), die oft von Willi Korth konstruiert wurden,
teilweise Kipplaufmodelle sind und durch Auftritte in Edgar-Wallace-Filmen Bekanntheit erlangte
Im Englischen ist die Bezeichnung für diese Art Handfeuerwaffen mit sehr kurzen Läufen "Snup nose".

"Snub nose" bedeutet auf Deutsch primär Stupsnase. Im übertragenen Sinne (militärisch) kann es auch für Waffen mit kurzem Lauf stehen.
Der Nachteil ist selbstredend die Zielgenauigkeit. Es sind Waffen für Auseinandersetzungen im 1-2 Meterbereich.
Für KWW bedeutete das, dass er seinen Opfer in die Augen sehen konnte und wollte, wenn er sie tötete.
Eine ausgeartete Bestie sondergleichen.

https://www.rnd.de/panorama/neue-beweis ... 7GV5M.html
1) 9 mm Para und 38 Spezial sind zwei unterschiedliche Kaliber, die nicht in der gleichen Waffe verschossen werden können.

2) Einen Schreckschussrevolver von 5,72 auf 9 mm Para „umzurüsten“ wird nicht funktionieren. Da wirken jeweils ganz andere Kräfte und ein Schreckschussrevolver muss keine hohen Drücke aushalten, die bei einem Projektil im Lauf auftreten. So derartig überdimensioniert wird der Hersteller seine Revolver nicht gebaut haben. Wozu?
Und es gibt passende Trommeln, die anstelle des kleinen Kalibers 9 x 19 aufnehmen, obwohl 5,72 als Schreckschussmunition viel kürzer ist?
Und dann passt die Drehung der völlig anderen Trommel beim Drehen genau so, dass die Trommel direkt hinter dem Lauf zu liegen kommt? Und das baute sich KWW selber?

Ich habe mit einem Büchsenmachermeister darüber gesprochen, der hat nur gelacht.

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Heckengäu » Mittwoch, 18. Februar 2026, 20:23:09

Hbs900 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 19:02:34
Ich kenne mich mit der Pistolen Marke
Nicht aus...ich kann auch nicht beurteilen...ob sie vergleichbar wie damals der VW Käfer sehr gut verkauft wurde. Sehr interessanter Fall.
FFRCO3EV3RFERBILB5AV7JMSPU.jpg
FFRCO3EV3RFERBILB5AV7JMSPU.jpg (138.61 KiB) 198 mal betrachtet
KWW bevorzugte handliche Waffen, für die Hosentasche, Jackentasche.
Eine Pistole von Hersteller Röhm im Kal. 9mm Parabellum, also 38 Spezial.
Spoiler
Die Röhm GmbH wurde 1909 gegründet und war ursprünglich ein Hersteller von Präzisions-Spannwerkzeugen wie Bohrfuttern.
In den 1950er Jahren begann das Unternehmen als Diversifizierung, Schusswaffen unter der Marke RG (Röhm Gesellschaft) zu produzieren.
Der Trommelrevolver scheint ein stark zurechtgebauter "scharfgemachter" Schreckschussrevolver im Kal. 22 LR, 5,6 - 5,72 mm zu sein.
Spoiler
NHM-Revolver sind Schreckschuss- und Gasrevolver, die von Nanno Hübenbecker in Mölln (daher NHM) produziert wurden.
Bekannt sind die Modelle 6 (6 mm) und 9 (9 mm Rand/PAKnall), die oft von Willi Korth konstruiert wurden,
teilweise Kipplaufmodelle sind und durch Auftritte in Edgar-Wallace-Filmen Bekanntheit erlangte
Im Englischen ist die Bezeichnung für diese Art Handfeuerwaffen mit sehr kurzen Läufen "Snup nose".

"Snub nose" bedeutet auf Deutsch primär Stupsnase. Im übertragenen Sinne (militärisch) kann es auch für Waffen mit kurzem Lauf stehen.
Der Nachteil ist selbstredend die Zielgenauigkeit. Es sind Waffen für Auseinandersetzungen im 1-2 Meterbereich.
Für KWW bedeutete das, dass er seinen Opfer in die Augen sehen konnte und wollte, wenn er sie tötete.
Eine ausgeartete Bestie sondergleichen.

https://www.rnd.de/panorama/neue-beweis ... 7GV5M.html

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von Hbs900 » Mittwoch, 18. Februar 2026, 19:02:34

Mordopfer 2
Ich habe in Erinnerung..das sie nachts zu einem Platz fuhr..wo sich eine Telefonzelle befand
.....dort telefonierte sie mit ihrem Freund
.sie war verheiratet, der Mann hatte angeblich gute Nerven....akzeptierte das seine Frau einem Freund hatte..
...oder auch nicht. So gute nerven....das ist schön Hardcore für den Ehemann gewesen.
Aber die Polizei wird ihn kleinlichst vernommen haben

Ich kenne mich mit der Pistolen Marke
Nicht aus...ich kann auch nicht beurteilen...ob sie vergleichbar wie damals der VW Käfer sehr gut verkauft wurde. Sehr interessanter Fall.

Re: 2-FACH DOPPELMORD IM STAATSFORST GÖHRDE, NIEDERSACHSEN, 1989

von alias69 » Mittwoch, 18. Februar 2026, 14:32:52

Hbs900 hat geschrieben: Mittwoch, 18. Februar 2026, 07:37:35 Mordfall Bärbel b. U. Ingrid r.............Info von hbs

...
Ich habe vergessen....wann diese beiden merkwürdigen Morde geschahen....ob kww noch lebte,
Die Morde erfolgten am 4. und 5. September 1991.
Sie geschahen mit der gleichen Waffe innerhalb von wenigen Stunden mit hohem Gewaltpotential.

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