MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Hybla_Valley » Sonntag, 18. Oktober 2026, 20:24:05

SImS74 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:48:37 Wurde das Handy zwischenzeitlich also zumindest teilweise aufgeladen? Wo?
Meiner Meinung nach geschah das bereits im Haus (Wohnung?) des Täters ...
Zumindest dort, wo sie festgehalten wurde.

Deshalb waren dann ja die Ablenk-Anrufe aus Paderborn so wichtig für den Täter.
Meiner Meinung nach waren die Fahrten nach Paderborn panische Kamikaze-Aktionen,
weil der Täter fürchtete, sich womöglich durch die SMS verraten zu haben.

Denn auch wenn ihm Ortung von SMS bewusst war - er wusste sicher nicht, wie genau die dann ist.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast » Sonntag, 18. Oktober 2026, 20:13:13

Hybla_Valley hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 18:58:33 Gibt's bei Spuren von Ärzten neuerdings keine DNA mehr ?
Wo sich da die Logik versteckt ist mir nicht ganz klar ....
Oder meinst du, der Täter hatte konstant OP-Kittel, sterile Handschuhe und OP-Maske an ?
Das glaube ich wohl eher nicht.
Der war mindestens eine Woche mit Frauke zusammen - das dürfte "spurlos" ziemlich unmöglich sein.

Aber einen Arzt aus der Klinik als Täter vermute ich auch schon länger.
Zu einem Arzt steigt eine Schwesternschülerin eventuell auch arglos in den Wagen ....
Durchaus denkbar.
Weil er als Mediziner einen wissenschaftlichen Background haben könnte, vielleicht? Und er um die Bedeutung von DNA-Spuren weiss und diese sorgsam vermieden hat? Gleiches gilt für einen erfahrenen Polizisten.
Woher kommt eigentlich die Annahme, dass es DNA geben muss, besonders an der Innenseite der Textilien? Wer sagt, daß der Täter sich dort verewigt hat durch sexuellen Mißbrauch z.b.?
Der war mindestens eine Woche mit Frauke zusammen - das dürfte "spurlos" ziemlich unmöglich sein.
Denke, daß du dich an diesem Punkt doch sehr irrst, es ist sehr wohl möglich. Interessant ist aber, daß er den toten Körper nicht entkleidet hat.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Hybla_Valley » Sonntag, 18. Oktober 2026, 20:03:04

SImS74 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:48:37 Allerdings frage ich mich dann, warum in der SMS nicht gleich so was wie "Übernachte woanders" steht. Das hätte C doch bis mindestens zum nächsten Morgen beruhigt (...)
Wenn die SMS in der Versendung 'feststeckte', hatte man wahrscheinlich gar keine Möglichkeit mehr,
den Text noch nachträglich zu ändern. Und wenn, hätte er wohl eher auf eine Versendung aus dem
Bereich Nieheim ganz verzichtet ....

Nach dieser Theorie war der Bezug zu Nieheim ja ein verräterischer Fehler des Täters.
Wovon die Telefonate aus Paderborn eben ablenken sollten ...

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von SImS74 » Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:48:37

Hybla_Valley hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:15:30 [...]
Hätte Frauke dagegen das Nokia um 0h49 eingeschaltet, hätte sie sich garantiert
für die Verspätung entschuldigt und diese dann erklärt - hat sie aber eben nicht.
Weil es der Täter war, der das Nokia einschaltete ...

Um 0h49 war die Situation längst eskaliert.
Das gehört für mich auch zu den wahrscheinlicheren Vermutungen. Allerdings frage ich mich dann, warum in der SMS nicht gleich so was wie "Übernachte woanders" steht. Das hätte C doch bis mindestens zum nächsten Morgen beruhigt und auch die leichte Verärgerung verhindert, von der er - verständlicherweise - im Interview berichtet?
Außerdem bleibt die Frage, ob und wie der Täter Zugriff auf Habdy und SMS hatte - gab es keine Sicherung durch einen PIN-Code? Oder musste Frauke den preisgeben?
Wurde das Handy zwischenzeitlich also zumindest teilweise aufgeladen? Wo?
Möglich wäre ja auch, dass Frauke zuerst an einen Festhalteort verbracht wurde und man ohne sie nach Nieheim fuhr. Oder dass sie um 0:49 Uhr aus anderen Gründen nicht in der Lage war, sich zu äußern. (Das soll keinesfalls die "Fake-Frauke"-Theorie ins Spiel bringen.)

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Hybla_Valley » Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:47:34

Hybla_Valley hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:15:30 Meiner Meinung nach lässt sich daraus ableiten, dass der Täter um 0h49 bereits
im Besitz von Fraukes Nokia war und dieses einschaltete, um den Text der letzten
SMS zu prüfen - weil er mitbekommen hat, wie diese geschrieben wurde.
Dass diese SMS wegen leerem Akku noch gar nicht verschickt war und sich
erst bei erneutem Einschalten verschickte, wusste der Täter natürlich nicht.
Aber er ahnte bereits, dass ihn das womöglich verraten könnte.

Das hat ihm sicher ziemlich Magenschmerzen verursacht ....
(und führte dann zu Ausflügen, um mit Fraukes Telefonaten von Nieheim und Umgebung abzulenken)

Ich vermute mal, dass der Täter da auch ein paar schlaflose Nächte hatte ....

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Hybla_Valley » Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:15:30

SImS74 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 18:47:23 Die Diskussion um den Wortlaut der ersten SMS gab es ja vor einigen Wochen schon mal (...)
Offen bleibt allerdings, was sich daraus ableiten lässt (nichts, fürchte ich).
Meiner Meinung nach lässt sich daraus ableiten, dass der Täter um 0h49 bereits
im Besitz von Fraukes Nokia war und dieses einschaltete, um den Text der letzten
SMS zu prüfen - weil er mitbekommen hat, wie diese geschrieben wurde.
Er musste prüfen, ob er in der SMS womöglich namentlich erwähnt wird.
Das wäre ein wichtiger Grund für den Täter, das Nokia einzuschalten ....

Hätte Frauke dagegen das Nokia um 0h49 eingeschaltet, hätte sie sich garantiert
für die Verspätung entschuldigt und diese dann erklärt - hat sie aber eben nicht.
Weil es der Täter war, der das Nokia einschaltete ...

Um 0h49 war die Situation längst eskaliert.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von SImS74 » Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:03:03

Dens Caninus hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 18:24:49 Ist dir übrigens mal der Gedanke gekommen, dass Fraukes Mörder nicht ganz auf den Kopf gefallen sein könnte, eben weil es keine DNA gibt? Er hat eine Woche lange Hasch-Mich mit der Polizei gespielt und mehr als 20 Jahre später gibt es nicht eine brauchbare Spur zu ihm, oder zu den Tätern.
Ist hoffentlich in Ordnung, dass ich antworte, auch wenn das oben Zitierte an jemand anderen gerichtet war.
Das ist ja auch eine Grundsatzfrage bei den verschiedenen Hypothesen - ob sich die Situation ab dem 20. Juni für den Täter mehr oder weniger ungeplant ergeben hat und sein Vorgehen eine Abfolge spontaner Entscheidungen bzw. Reaktionen auf die Entwicklungen war oder ob er von Anfang an sehr planvoll vorgegangen ist.
Um das Hinterlassen von eigener DNA zu vermeiden, müsste es sich doch eher um Letzteres handeln, oder? Also um einen Täter, der Frauke z.B. nur sehr überlegt berührt und der dafür gesorgt hat, dass sie beim Auffinden dieselbe Kleidung trug wie am Tag ihres Verschwindens? Welche Motivation hältst du bei einem solchen Täter für wahrscheinlich? Und welche 'Beziehung' zu Frauke? Das würde mich sehr interessieren.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Hybla_Valley » Sonntag, 18. Oktober 2026, 18:58:33

Dens Caninus hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 18:24:49 Ich habe von Beginn an den Verdacht, dass ein Arzt im Spiel sein könnte oder ein Polizist, somit würde sich die DNA-Frage erledigt haben.
Gibt's bei Spuren von Ärzten neuerdings keine DNA mehr ?
Wo sich da die Logik versteckt ist mir nicht ganz klar ....
Oder meinst du, der Täter hatte konstant OP-Kittel, sterile Handschuhe und OP-Maske an ?
Das glaube ich wohl eher nicht.
Der war mindestens eine Woche mit Frauke zusammen - das dürfte "spurlos" ziemlich unmöglich sein.

Aber einen Arzt aus der Klinik als Täter vermute ich auch schon länger.
Zu einem Arzt steigt eine Schwesternschülerin eventuell auch arglos in den Wagen ....
Durchaus denkbar.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von HHmoin » Sonntag, 18. Oktober 2026, 18:53:01

Also von Versuchen mit Warpantrieben rate ich ab das kann wirklich nach hinten losgehen..

Gabs Personen die eine Erklärung für irgendwas von Frauke wollten oder war sie jemanden eine Rechenschaft schuldig ? Vielleicht eine Altlast die Sie in eine Falle lockte ?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von SImS74 » Sonntag, 18. Oktober 2026, 18:47:23

Hybla_Valley hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 17:18:12 Der Text passt einfach nicht zu der Uhrzeit ...
Sie wusste ja, dass Chris auf sie wartet um sie hereinzulassen.
Da lässt man C nicht einfach fast zwei Stunden warten - und erklärt das nicht einmal.
Frauke hätte sich dann garantiert auch entschuldigt.
Die Diskussion um den Wortlaut der ersten SMS gab es ja vor einigen Wochen schon mal (und vermutlich auch früher im Forum). Wir beide waren uns da meiner Erinnerung nach ziemlich einig, wobei der SMS-Text für mich weder zu ca. 23 Uhr noch zu 0:49 Uhr richtig passt - zu vage. Offen bleibt allerdings, was sich daraus ableiten lässt (nichts, fürchte ich).

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Dens Caninus » Sonntag, 18. Oktober 2026, 18:24:49

Hybla_Valley hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 17:29:43 Eine hochmoderne DNA Untersuchung kostet vermutlich viel Geld.
Sie kostet vielleicht sogar viel kostbare 'Labor-Zeit'.
Trotzdem wurden die Proben erneut untersucht.
Sogar angeblich zweimal ....

DAS (!) deutet darauf hin, dass man da mit neuer Technik noch auf Ergebnisse hofft.
(ansonsten könnte man sich das ja sparen, oder ?)
Natürlich lässt die StA turnusmässig nach Spuren suchen, was denn sonst.
Was hat man denn gefunden...? Nichts...
Und was heisst überhaupt moderne Technik? Von einem Untersuchungsdatum zum anderen lagen ca. 2,5 Jahre. Meinst du, dass in dieser Zeitspanne so etwas wie molekulare Rekonstruktion und Warp-Antriebe erfunden worden sind?
Die StA und Polizei haben nie etwas anderes kommunizert als dass keine DNA gefunden werden konnte, es gibt keinen Grund an ihren Statements zu zweifeln.
Ist dir übrigens mal der Gedanke gekommen, dass Fraukes Mörder nicht ganz auf den Kopf gefallen sein könnte, eben weil es keine DNA gibt? Er hat eine Woche lange Hasch-Mich mit der Polizei gespielt und mehr als 20 Jahre später gibt es nicht eine brauchbare Spur zu ihm, oder zu den Tätern.
Ich habe von Beginn an den Verdacht, dass ein Arzt im Spiel sein könnte oder ein Polizist, somit würde sich die DNA-Frage erledigt haben. Aber da in diesem Fall fast jede Theorie in eine Sackgasse führt sind so manche Diskussionen zwar ok aber schlussendlich ohne Erkenntnisgewinn

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Hybla_Valley » Sonntag, 18. Oktober 2026, 17:29:43

Gast hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 17:08:59 Es deutet nicht das geringste darauf hin, das im Mordfall F. Liebs DNA Spuren vorliegen
Eine hochmoderne DNA Untersuchung kostet vermutlich viel Geld.
Sie kostet vielleicht sogar viel kostbare 'Labor-Zeit'.
Trotzdem wurden die Proben erneut untersucht.
Sogar angeblich zweimal ....

DAS (!) deutet darauf hin, dass man da mit neuer Technik noch auf Ergebnisse hofft.
(ansonsten könnte man sich das ja sparen, oder ?)

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Hybla_Valley » Sonntag, 18. Oktober 2026, 17:18:12

Detective Bartek hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 17:04:26 Wieso seid ihr dann so überzeugt, dass die SMS gleich nach dem Verlassen der Kneipe abgeschickt wurde?
Der Text passt einfach nicht zu der Uhrzeit ...
Sie wusste ja, dass Chris auf sie wartet um sie hereinzulassen.
Da lässt man C nicht einfach fast zwei Stunden warten - und erklärt das nicht einmal.
Frauke hätte sich dann garantiert auch entschuldigt.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Gast » Sonntag, 18. Oktober 2026, 17:08:59

Hybla_Valley hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 15:36:21
Na, und? Was willst du uns denn jetzt mitteilen?
Nur weil bei anderen Fällen DNA gefunden und ausgewertet werden konnte muss das bei Frauke zwangsläufig auch so sein?
Meine Güte, was versteht du eigentlich nicht?Was offenbarst du hier für eine verquerte Logik. Es deutet nicht das geringste darauf hin, das im Mordfall F. Liebs DNA Spuren vorliegen

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Detective Bartek » Sonntag, 18. Oktober 2026, 17:04:26

Ich habe in letzter Zeit auch zu Fraukes Handy recherchiert, also zu dem Gerät, das sie damals hatte.

Ich habe keine Belege gefunden (außer dem Versuch von @HP1), keine Hinweise in der Bedienungsanleitung und keine Bestätigung dafür, dass man mit Fraukes damaligem Handy eine SMS genau in dem Moment abschicken kann, in dem der Akku leer geht, und dass sie dann beim Wiedereinschalten automatisch verschickt wird. Es sieht einfach danach aus, dass das mit ihrem damaligen Handy technisch nicht möglich ist. Wieso seid ihr dann so überzeugt, dass die SMS gleich nach dem Verlassen der Kneipe abgeschickt wurde? Es sieht so aus, als könnte die SMS wirklich genauso gut absichtlich um 00:49 Uhr verschickt worden sein.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von ocram84 » Sonntag, 18. Oktober 2026, 16:43:42

Detective Bartek hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 16:30:43 Ich bin neulich auf Informationen gestoßen, wonach es damals Gerüchte gab, dass Fraukes Handy kurz nach dem letzten Telefonat noch einmal in der Gegend um Nieheim geortet worden sein soll. Wurde diese Information jemals bestätigt, und habt ihr davon schon einmal gehört?
Soll eine Ente sein.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Detective Bartek » Sonntag, 18. Oktober 2026, 16:30:43

Ich bin neulich auf Informationen gestoßen, wonach es damals Gerüchte gab, dass Fraukes Handy kurz nach dem letzten Telefonat noch einmal in der Gegend um Nieheim geortet worden sein soll. Wurde diese Information jemals bestätigt, und habt ihr davon schon einmal gehört?

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Hybla_Valley » Sonntag, 18. Oktober 2026, 15:46:12

Zitronenhändler hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 15:02:15 Die Forensik hat an Fraukes Kleidung keine DNA gefunden, auch nicht bei den Nachuntersuchungen.
Aber es gab eben Nachuntersuchungen.
Demnach hofft man darauf, dass es mit modernerer Technik doch noch Ergebnisse gibt.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Hybla_Valley » Sonntag, 18. Oktober 2026, 15:36:21

Klugscheißer hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 14:48:28 Mir sind keine vergleichbaren Fälle bekannt, wo an skelettierten Leichen DNA gefunden worden wäre.
Aber wenn du das sagst, ich kann's nicht widerlegen.
Die Leiche war ja vollständig bekleidet.
Dort wird man wohl nach Spuren suchen, wenn die Leiche bereits verwest ist.
Und wenn sich Spuren im Inneren der Kleidung oder an der Unterwäsche befindet,
kann das ja wohl kein 'zufälliger' Kontakt gewesen sein ....

"Forscher untersuchten unter anderem Berührungs-DNA auf Textilien, die über längere Zeit teilweise der Witterung ausgesetzt waren.
Ergebnis: Selbst nach neun Monaten konnten auf den untersuchten Stoffproben noch auswertbare DNA-Profile gewonnen werden."
(Quelle: PubMed)

Jutta Hoffmann, Deutschland (1986)
- Ermordet am 29. Juni 1986 im Odenwald.
- Ihre skelettierten Überreste wurden erst am 10. Februar 1988, also über 19 Monate später, im Wald entdeckt.
- Jahrzehnte später wurden bei erneuten Untersuchungen von Asservaten DNA-Spuren gefunden, die zu einem Tatverdächtigen führten.


Kathy Halle, USA (1979)
- Verschwand am 29. März 1979.
- Ihre Leiche wurde am 24. April 1979 im Fox River in Illinois gefunden.
- Der Körper hatte sich nach Ermittlerangaben ungefähr drei Wochen im Fluss befunden !!!
- 2024 gelang es, Täter-DNA auf ihrem Hemd nachzuweisen, die Bruce Lindahl zugeordnet wurde.

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

von Zitronenhändler » Sonntag, 18. Oktober 2026, 15:02:15

Hybla_Valley hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 14:05:04 Bei einer vollständigen DNA hätte es dann aber Reihenuntersuchungen geben müssen.
Die gab es aber nie ... das wurde zumindest nie berichtet.
Die Forensik hat an Fraukes Kleidung keine DNA gefunden, auch nicht bei den Nachuntersuchungen. Wenn sie etwas haben handelte es allenfalls um Bruchsücke von dna, die waren wahrscheinlich tieriescher Herkunft. Mit Bruchstücken lässt sich eine Person nicht klar bestimmen.
In anderen Mordfällen kann das anders gewesen sein aber hier eben nicht, Vergleiche sind hier nutzlos. Massentestungen haben die Polizeibehörden nicht durchgeführt und die damals Verdächtigen wurden ebenfalls nicht auf dna gecheckt. welchen grund hätte es für die Polizei geben sollen nach 2 Jahrzehten immer noch zu verschweigen wenn es tatsächlich brauchabre dna existieren würde? Mittlerweile prüft man sogar Verwandschaftsverhältnisse wenn möglich, versucht den Phänotyp zu bestimmen usw. Nichts davon kam je an die Medien.
Viel wichtiger wäre eine konsequente Telefonüberwachung gewesen.

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