von Garst » Samstag, 09. November 2019, 13:20:29
Das Gespräch der Segler ist längst vielen bekannt. Verantwortlich für den Fund des Chats ist
@Matrose vom Dienst keineswegs. Er kann jedoch bestätigen, dass BW-Insider auch von dem
Leichenfund der Segler und der Boje berichteten - hatte er ja gesagt.
Ein kleiner Auszug aus dem Chatprotokoll aus Quelle
Re: [Spiegel Online] : Frau über Bord
Möglicherweise habe ich da die falsche Frage gestellt - ich will ja kein ganzes Schiff verankern. Wieviel mal Tiefe Leine sollte ich bei 2m Wellenhöhe rechnen, um eine mittelgroße Hilfsboje mit, sagen wir mal, dem Reserverradarreflektor, einem kleinen Hilfsanker - etwa vom Dinghi - und einem unbeweglichen menschlichen Körper dran zu markieren und einigermassen auf der Stelle zu halten?
Ich werde an eine Leiche kein Geld verschwenden.
Position und Uhrzeit notieren und Bescheid sagen, das fragliche Seegebiet ist dann in einer Grössenordnung eingeschränkt, dass die Leiche findbar ist.
Wenn Du damit auf die abnehmende Stabilität einer sich zersetzenden Leiche anspielst, dann gilt das auch für jede andere Idee des Verankerns oder "Festtüdelns".
Ansonsten gibt es schon Unterschiede. Eine Leiche, die 2 Jahre am Grund eines Fischweihers gelegen ist, erst im Hochsommer soviel Auftrieb entwickelt hat, dass sie wieder rauf kommt und dann noch 3 Wochen im Schilf der Käferaufzucht dient, ist sicher anders zu behandeln als eine, die 2 Wochen in 16 Grad Salzwasser getrieben ist.
So, ich hab jetzt genug gehoert. Jungelchen, Du hast eine blühende Phantasie, aber Dir fehlt sowohl jegliche Sachkenntnis wie auch jeglicher gesunder Menschenverstand. Das zusammen mit Deinem missionarischen Eifer, alle anderen fuer blöd zu erklären und Dich für superschlau, macht Deine Beiträge einfach völlig wertlos.
Ab in den Filter.
Ich weiss ja, dass es im Usenet zuviele Leute mit "keine Ahnung, aber viel schwaetzen" gibt, aber in dieser krassen Form ist mir das noch nicht begegnet.
< snip > > Die Frage ist doch, warum sie nicht schnell gefunden wurde. Wenn man > mal Inkompetenz außen vor läßt, kann es dafür eigentlich nut zwei > Gründe geben: Nein, es kann dafür jede Menge Gründe geben. Ich habe mal bei einem Ausbildungstörn bei etwa 3Bft einen Fender über Bord geworfen (üben von MOB). Obwohl sich 6 Leute darin geübt haben, das Ding im Auge zu behalten (bei Tag) haben sie es geschafft, ihn nicht gleich wiederzufinden. Erst mehr als 1 Stunde später haben sie das Ding wieder gehabt. Wir waren nie weiter als 300 Meter davon entfernt Dies war bei Tag, guter Sicht, wenig Wellen und einem großen Fender, der deutlich größer aus dem Wasser ragt als ein Kopf
< snip > -Your depth of comprehension may tend to make you lax in worldly ways.
> On Mon, 8 Sep 2008 23:18:42 +0200, > wrote in de.rec.sport.segeln: > >>17 Grad WT sind ja nicht so sonderlich warm... > > Naja, zum Daueraufenthalt nicht geeignet. Die Westwinde der letzten > Tage haben hier das Oberflächenwasser aus der Förde getrieben, so daß > kühleres Tiefenwasser nachgeströmt ist. WT ca. 15 Grad. Da bin selbst > ich nach 20 bis max. 30 Minuten Schwimmen wieder an Land.
Nur so aus Interesse, was´n ueber Bord gegangen? Du? 
> Und für so'n Schwundspacken wie Dich wär das nix. 
Zum Antworten anmelden
Gut erkannt. Beim Schulschwimmen aka Sportunterricht hatten wir mal 15 Grad Wassertemperatur. Nach 15 Minuten sassen 50 Prozent mit Kraempfen auf der Kante und wurden vom eiskalten Aprilwind gebeutelt. Bei Deiner [raeusper] Isolationsschicht haettste bestimmt laenger ausgehalten 
Zur Sache: Was is´n nu? Fall erledigt, abgehakt, warten wir auf den Untersuchungsbericht?
@W B.: Du bist ja immer dicht dran, meldest Du ihn uns?
E. -Einfach ist genial
< snip > -Your depth of comprehension may tend to make you lax in worldly ways.
Immer diese Hektik beim Bund! 
Wie lange steht so eine Boje energietechnisch durch?
sagen wir mal so:
Alle gehen dann....
Schöne Grüße aus Rostock,
schrieb am Wed, 10 Sep 2008 19:45:06 +0200:
> Fall erledigt, abgehakt, warten wir auf den Untersuchungsbericht?
Da wird keiner kommen, das ist Bundeswehr und da hat die BSU nichts zu sagen. Vielleicht macht die BW eine Pressemeldung.
Gruß -
e> wrote:
- zitierten Text einblenden
schon klar, ich hatte eben einen kleinen Kommentar dazu gelassen. Diese Einbindetechnik ist halt die einfachste halbwegs verliersichere Technik mit einem minimalen Kontakt zu der Person. Personensuche ist grundsätzlich unschön - wenn man dieselbe Person zweimal suchen muß, nerft das. Leichennetze sind in privaten Haushalten eher selten...
>>> (Da die Nordsee nicht so tief ist, könnte man die notfalls "ankern", >>> dann bleibt sie wenigstens wiederfindbar an Ort und Stelle. >> ne, ankern ist je nach Boot sicher nicht, > > Mistverständnis: Nicht das Boot soll ankern (was hätte der Skipper > davon, längere Zeit eine WL eingehend zu betrachten oder gar > olfaktorisch wahrnehmen zu können?), sondern die Leiche mit der Boje > dran (zum Wiederfinden) wird verankert, damit sie auch schön dableibt, > während der Skipper einen zum Einsammeln sucht und benachrichtigt. > (Sonst geht die Sucherei hinterher wieder von vorne los.) >
Das gleiche Problem, ausserdem ist ein Anker teuer und ob ich den dann wiederbekomme ungewiss und was ist wenn die Länge der Kette die Leiche wieder in den Fluten verschwinden lässt? Ne, unpraktikabel, ne wohnungsidee.
>> und wenn du grad nen >> Verkehrstrennungsgebiet querst, ist das mit Sicherheit das letzte was du >> dann machen willst. Da kurvst du lieber wild im VT rum, da kommt die >> Waschpo dann schon wg. Verkehrsverstoss... > > Wo hinreichend Betrieb ist, sollte es möglich sein, schnell jemanden > mit einem Funkgerät zu finden, der dann die Behörden informiert. Und > dann ist es ggf. zumutbar, bis die auftauchen (bzw. eintreffen, muß ja > nicht gleich ein U-Boot sein), an Ort und Stelle abzuwarten.
um nochmal auf das VT zu kommen, die Schiffe da sind ein bischen gross.........
> > Vermutlich ist das eher ein Scheinproblem. Gibt es eigentlich > Vorschriften für das Verhalten beim Sichten von Wasserleichen? > > Wie gut sind eigentlich die Chancen, daß eine Behelfsboje von großen > Schiffen überhaupt wahrgenommen wird und die die Leiche dann auch
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> nicht überfahren?
Es wird wahrscheinlich eh so laufen wie im Strassenverkehr: Ein Privatmensch schaut und fährt vielleicht wieder, ein Fischer bringt sie eher mit. Aber ehrlich, das die Leiche auf der Nordsee von einem Boot ohne Funk gefunden wird ist zwar möglich aber dann doch nicht so wahrscheinlich. Ich trau mich zwar auch viel mit meinem Boot, aber gewisse Grenzen mag ich hin und wieder auch nicht überschreiten ohne entsprechende Vorbereitung.
Never argue with an idiot. He brings you down to his level, then beats you with experience...
Letzter Satz ist der Denkspruch aus dem Chat:

Überprüfung der o.g. Aussagen durch die zuständigen Ermittler bleibt nun zu hoffen übrig.
Namen stehen im Originalprot. ja drin.
Das Gespräch der Segler ist längst vielen bekannt. Verantwortlich für den Fund des Chats ist
@Matrose vom Dienst keineswegs. Er kann jedoch bestätigen, dass BW-Insider auch von dem
Leichenfund der Segler und der Boje berichteten - hatte er ja gesagt.
Ein kleiner Auszug aus dem Chatprotokoll aus Quelle
Re: [Spiegel Online] : Frau über Bord :(
[i][i]Möglicherweise habe ich da die falsche Frage gestellt - ich will ja kein ganzes Schiff verankern. Wieviel mal Tiefe Leine sollte ich bei 2m Wellenhöhe rechnen, um eine mittelgroße Hilfsboje mit, sagen wir mal, dem Reserverradarreflektor, einem kleinen Hilfsanker - etwa vom Dinghi - und einem unbeweglichen menschlichen Körper dran zu markieren und einigermassen auf der Stelle zu halten?
Ich werde an eine Leiche kein Geld verschwenden.
Position und Uhrzeit notieren und Bescheid sagen, das fragliche Seegebiet ist dann in einer Grössenordnung eingeschränkt, dass die Leiche findbar ist.
Wenn Du damit auf die abnehmende Stabilität einer sich zersetzenden Leiche anspielst, dann gilt das auch für jede andere Idee des Verankerns oder "Festtüdelns".
Ansonsten gibt es schon Unterschiede. Eine Leiche, die 2 Jahre am Grund eines Fischweihers gelegen ist, erst im Hochsommer soviel Auftrieb entwickelt hat, dass sie wieder rauf kommt und dann noch 3 Wochen im Schilf der Käferaufzucht dient, ist sicher anders zu behandeln als eine, die 2 Wochen in 16 Grad Salzwasser getrieben ist.
So, ich hab jetzt genug gehoert. Jungelchen, Du hast eine blühende Phantasie, aber Dir fehlt sowohl jegliche Sachkenntnis wie auch jeglicher gesunder Menschenverstand. Das zusammen mit Deinem missionarischen Eifer, alle anderen fuer blöd zu erklären und Dich für superschlau, macht Deine Beiträge einfach völlig wertlos.
Ab in den Filter.
Ich weiss ja, dass es im Usenet zuviele Leute mit "keine Ahnung, aber viel schwaetzen" gibt, aber in dieser krassen Form ist mir das noch nicht begegnet.
< snip > > Die Frage ist doch, warum sie nicht schnell gefunden wurde. Wenn man > mal Inkompetenz außen vor läßt, kann es dafür eigentlich nut zwei > Gründe geben: Nein, es kann dafür jede Menge Gründe geben. Ich habe mal bei einem Ausbildungstörn bei etwa 3Bft einen Fender über Bord geworfen (üben von MOB). Obwohl sich 6 Leute darin geübt haben, das Ding im Auge zu behalten (bei Tag) haben sie es geschafft, ihn nicht gleich wiederzufinden. Erst mehr als 1 Stunde später haben sie das Ding wieder gehabt. Wir waren nie weiter als 300 Meter davon entfernt Dies war bei Tag, guter Sicht, wenig Wellen und einem großen Fender, der deutlich größer aus dem Wasser ragt als ein Kopf
< snip > -Your depth of comprehension may tend to make you lax in worldly ways.
> On Mon, 8 Sep 2008 23:18:42 +0200, > wrote in de.rec.sport.segeln: > >>17 Grad WT sind ja nicht so sonderlich warm... > > Naja, zum Daueraufenthalt nicht geeignet. Die Westwinde der letzten > Tage haben hier das Oberflächenwasser aus der Förde getrieben, so daß > kühleres Tiefenwasser nachgeströmt ist. WT ca. 15 Grad. Da bin selbst > ich nach 20 bis max. 30 Minuten Schwimmen wieder an Land.
Nur so aus Interesse, was´n ueber Bord gegangen? Du? ;)
> Und für so'n Schwundspacken wie Dich wär das nix. :)
Zum Antworten anmelden
Gut erkannt. Beim Schulschwimmen aka Sportunterricht hatten wir mal 15 Grad Wassertemperatur. Nach 15 Minuten sassen 50 Prozent mit Kraempfen auf der Kante und wurden vom eiskalten Aprilwind gebeutelt. Bei Deiner [raeusper] Isolationsschicht haettste bestimmt laenger ausgehalten ;-)
Zur Sache: Was is´n nu? Fall erledigt, abgehakt, warten wir auf den Untersuchungsbericht?
@W B.: Du bist ja immer dicht dran, meldest Du ihn uns?
E. -Einfach ist genial
< snip > -Your depth of comprehension may tend to make you lax in worldly ways.
Immer diese Hektik beim Bund! :-(
Wie lange steht so eine Boje energietechnisch durch?
sagen wir mal so:
Alle gehen dann....
Schöne Grüße aus Rostock,
schrieb am Wed, 10 Sep 2008 19:45:06 +0200:
> Fall erledigt, abgehakt, warten wir auf den Untersuchungsbericht?
Da wird keiner kommen, das ist Bundeswehr und da hat die BSU nichts zu sagen. Vielleicht macht die BW eine Pressemeldung.
Gruß -
e> wrote:
- zitierten Text einblenden
schon klar, ich hatte eben einen kleinen Kommentar dazu gelassen. Diese Einbindetechnik ist halt die einfachste halbwegs verliersichere Technik mit einem minimalen Kontakt zu der Person. Personensuche ist grundsätzlich unschön - wenn man dieselbe Person zweimal suchen muß, nerft das. Leichennetze sind in privaten Haushalten eher selten...
>>> (Da die Nordsee nicht so tief ist, könnte man die notfalls "ankern", >>> dann bleibt sie wenigstens wiederfindbar an Ort und Stelle. >> ne, ankern ist je nach Boot sicher nicht, > > Mistverständnis: Nicht das Boot soll ankern (was hätte der Skipper > davon, längere Zeit eine WL eingehend zu betrachten oder gar > olfaktorisch wahrnehmen zu können?), sondern die Leiche mit der Boje > dran (zum Wiederfinden) wird verankert, damit sie auch schön dableibt, > während der Skipper einen zum Einsammeln sucht und benachrichtigt. > (Sonst geht die Sucherei hinterher wieder von vorne los.) >
Das gleiche Problem, ausserdem ist ein Anker teuer und ob ich den dann wiederbekomme ungewiss und was ist wenn die Länge der Kette die Leiche wieder in den Fluten verschwinden lässt? Ne, unpraktikabel, ne wohnungsidee.
>> und wenn du grad nen >> Verkehrstrennungsgebiet querst, ist das mit Sicherheit das letzte was du >> dann machen willst. Da kurvst du lieber wild im VT rum, da kommt die >> Waschpo dann schon wg. Verkehrsverstoss... > > Wo hinreichend Betrieb ist, sollte es möglich sein, schnell jemanden > mit einem Funkgerät zu finden, der dann die Behörden informiert. Und > dann ist es ggf. zumutbar, bis die auftauchen (bzw. eintreffen, muß ja > nicht gleich ein U-Boot sein), an Ort und Stelle abzuwarten.
um nochmal auf das VT zu kommen, die Schiffe da sind ein bischen gross.........
> > Vermutlich ist das eher ein Scheinproblem. Gibt es eigentlich > Vorschriften für das Verhalten beim Sichten von Wasserleichen? > > Wie gut sind eigentlich die Chancen, daß eine Behelfsboje von großen > Schiffen überhaupt wahrgenommen wird und die die Leiche dann auch
Zum Antworten anmelden
> nicht überfahren?
Es wird wahrscheinlich eh so laufen wie im Strassenverkehr: Ein Privatmensch schaut und fährt vielleicht wieder, ein Fischer bringt sie eher mit. Aber ehrlich, das die Leiche auf der Nordsee von einem Boot ohne Funk gefunden wird ist zwar möglich aber dann doch nicht so wahrscheinlich. Ich trau mich zwar auch viel mit meinem Boot, aber gewisse Grenzen mag ich hin und wieder auch nicht überschreiten ohne entsprechende Vorbereitung.
[u][u][i]Never argue with an idiot. He brings you down to his level, then beats you with experience...[/i][/u][/u][/i][/i]
Letzter Satz ist der Denkspruch aus dem Chat: ;)
Überprüfung der o.g. Aussagen durch die zuständigen Ermittler bleibt nun zu hoffen übrig.
Namen stehen im Originalprot. ja drin.