PÄDOKRIMINALITÄT

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Kinderfotograf beschuldigt wegen Pädokriminalität - Innocence in Danger

von Yanell » Samstag, 28. Mai 2022, 19:29:31

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinla ... t-100.html
Kindermodels missbraucht? Der Fall Lippoth Aktuelle Stunde 24.05.2022 08:41 Min. UT Verfügbar bis 31.05.2022 WDRVon Cosima Gill
Bekannter Kinderfotograf wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht
Stand: 25.05.2022, 08:43 Uhr

Die Vorwürfe sind massiv. Schwerer sexueller Missbrauch von Jungen. Die Staatsanwaltschaft am Kölner Landgericht spricht von einem Tatzeitraum von mehr als 20 Jahren. Der bekannte Kinderfotograf Achim Lippoth sitzt seit Monaten in U-Haft.

Von Markus Schmitz und Christian Wolf

Er hat für große Magazine gearbeitet. Dabei hat er vor allem Kinder abgelichtet. Mit seinen Fotografien hat sich Achim Lippoth in der Branche einen Namen gemacht. Nun sitzt er seit Monaten in Untersuchungshaft. Die Kölner Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem schweren sexuellen Missbrauch vor. Die Opfer sollen Jungen im Alter zwischen sieben und dreizehn Jahren gewesen sein, so ein Sprecher des Kölner Landgerichts. Die Kinder habe der Fotograf im Zusammenhang mit seiner Arbeit kennen gelernt. Außerdem, so die Anklage, habe Lippoth "kinderpornografisches" Material besessen.

Anwalt: "Blinder Jagdeifer"
Die Staatsanwaltschaft sagt weiter, dass die angeklagten Taten in der Zeit zwischen 1999 und Sommer 2021 verübt worden sein sollen. Der Angeklagte wird auch von einer Kölner Anwaltskanzlei im Medienrecht vertreten. Auf WDR Anfrage antwortete ein Jurist der Kanzlei und spricht in Zusammenhang mit den erhobenen Vorwürfen von "…einem Ergebnis höchst unfairer und suggestiver Ermittlungen. Die Vorgehensweise der Kriminalpolizei verrät viel über tief sitzende Vorurteile und einen unfassbaren, blinden Jagdeifer." Und weiter: "Die Verteidigung ist optimistisch, in einer objektiven Hauptverhandlung dem Gericht die wahren Tatsachen näher bringen zu können."

Beschwerde gegen die Untersuchungshaft verworfen
Außenansicht des Landgerichts KölnVor dem Landgericht Köln startet der Prozess
Lippoths Verteidiger hatten zweimal versucht, ihren Mandanten aus der Untersuchungshaft zu holen. Doch auch das Oberlandesgericht wies den Antrag auf Haftbeschwerde ab. Seit mindestens neun Monaten soll der Fotograf in der Haft auf seinen Prozess warten. Das Verfahren beginnt am kommenden Dienstag. Es sind 28 Prozesstage geplant. Viele Zeugen sind laut Landgericht geladen, darunter auch Betroffene. Mit dem Urteil wird Ende September gerechnet.

"Ich bin bestürzt, ich bin entsetzt"
Genauer recherchiert haben den Fall Journalisten der Zeit. Lena Niethammer sagte dem WDR: "Besonders perfide war für uns, dass Achim Lippoth selber als Fotograf Kampagnen gegen Kindesmissbrauch geschossen hat."

Julia von WeilerJulia von Weiler
Dazu zählt auch der Verein Innocence in Danger. Der setzt sich gegen sexuellen Missbrauch ein und hat Fotos von Lippoth verwendet. Geschäftsführerin Julia von Weiler sagte dem WDR: "Ich bin bestürzt, ich bin entsetzt einerseits natürlich. Und andererseits leider überhaupt nicht überrascht, weil es eine ganz typische Strategie von Täterinnen und Tätern ist, Kinderschutzorganisationen oder auch solche Kampagnen zu unterwandern, um sich eine ganz saubere Weste zu verpassen."

70 Männer beschuldigt in Kinderpornografienetzwerk

von Yanell » Samstag, 28. Mai 2022, 19:27:09

https://www1.wdr.de/nachrichten/koeln-s ... h-100.html
Reporter Jochen Hilgers zu einem weiteren Missbrauchskomplex von sexualisierter Gewalt gegen Kinder aus Köln Aktuelle Stunde 27.05.2022 43:06 Min. UT Verfügbar bis 27.05.2023 WDR
Nach Entdeckung von Kinderpornografie-Netzwerk: Reul will mehr Rechte für Ermittler
Stand: 28.05.2022, 12:16 Uhr

NRW-Innenminister Reul hat mehr Rechte für Ermittler gegen Kinderpornografie gefordert. Am Tag zuvor war bekannt geworden, dass die Kölner Polizei ein Netzwerk von mindestens 70 Männern aufgedeckt hat, das Kindern schwere sexualisierte Gewalt angetan haben soll.

NRW-Innenminister Herbert Reul wird interviewt
Herbert Reul
Nach dem Ermittlungserfolg der Kölner Polizei gegen ein Netzwerk von Männern, die Kindern sexualisierte Gewalt angetan haben sollen, hat NRW-Innenminister Reul (CDU) mehr Rechte für die Ermittler gefordert. Dem WDR sagte er am Samstag:

"Wenn mir eine Ermittlerin sagt: Herr Reul, ich habe jetzt diesen Typ mehrfach gesehen, wie er bei unterschiedlichen Kindern unterwegs war und ich komm nicht an seine wahre Adresse, das müssen Sie jetzt machen. Und Sie wissen, das bekommen Sie nicht hin, weil es das Recht nicht hergibt, dann sind Sie verdammt unzufrieden mit sich selber."
Herbert Reul
Hintergrund ist der Streit um die Vorratsdatenspeicherung. Sie würde es ermöglichen, Täter leichter zu identifizieren. Allerdings ist sie sowohl auf nationaler Ebene als auch auf europäischer Ebene sehr umstritten. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) rechnet damit, dass sie auch künftig rechtlich nicht anwendbar sein wird.

"Datenschutz und Kinderschutz scheinen sich manchmal diametral entgegenzustehen", bestätigte auch Julia von Weiler, Geschäftsführerin von "Innocence in Danger e.V.", dem WDR.

Reul sagte zu diesem Konflikt:

"Wie bekommen wir das trotz Datenschutz klug hin? Ich kann mir nicht vorstellen, dass kluge Menschen dafür keine Lösung finden."
Herbert Reul
Verpflichtung für Plattformen: Wie weit geht die EU beim Kinderschutz? | tagesschau
Die Ermittlungserfolge der Kölner Polizei folgten auf die Entdeckung eines mutmaßlichen Täters aus Wermelskirchen. Der 44-Jährige war ins Visier der Ermittler geraten, weil er mindestens zwölf kleinen Kindern schwere sexualisierte Gewalt angetan haben soll. Bei seiner Festnahme im Dezember vergangenen Jahres wurden mehrere Dutzend Terabyte kinderpornographisches Material gefunden. Außerdem führte er offenbar akribisch Buch über Gleichgesinnte, deren Adressen und sexuellen Vorlieben.

"Gewalt-Exzesse ungeahnter Art"
Dies führte dann zu Festnahmen in ganz Deutschland. 30 mutmaßliche Opfer konnten identifiziert werden. Die Auswertung des beschlagnahmten Materials wird noch Monate in Anspruch nehmen. Auf Bildern und Videos würden sich Gewalt-Exzesse bisher ungeahnter Art zeigen, sagte ein sichtlich schockierter Ermittler dem WDR. Der mutmaßliche Täter aus Wermelskirchen hat keine eigenen Kinder. Er soll seine Opfer beim Babysitting gefunden haben.

Innenminister Reul sagte am Samstag, man müsse mit technischen Mitteln die Mengen reduzieren, damit Polizisten und Ermittler nicht zu viel zugemutet werde und sie wirksam arbeiten könnten.

Wir brauchen eine Software, die uns die ungefährlichen Bilder von den gefährlichen trennt, damit der Ermittler nur noch die angucken müssen. Das reicht immer noch. Und am Ende brauchen wir künstliche Intelligenz.
Herbert Reul
Am Montag soll es bei einer Pressekonferenz in Köln Details geben. Bisher ist nach WDR-Recherchen bekannt, dass es bundesweit jetzt schon über 70 Verdächtige gibt.

Re: PÄDOKRIMINALITÄT

von U.s.1 883 » Montag, 23. Mai 2022, 20:09:52

Re: PÄDOKRIMINALITÄT

von U.s.1 883 » Donnerstag, 19. Mai 2022, 00:43:20

Kinderpsychiater Michael Winterhoff erpresste Eltern, keine zweite Meinung einzuholen. Über viele weitere üble Repressionsmaßnahmen und schiere Machtdemonstrationen


https://www.het-forum.de/viewtopic.php?p=194055#p194055

"Entsetzliches Ausmaß" bei Pädokriminalität

von Yanell » Mittwoch, 06. April 2022, 20:36:01

https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... 0e4bccdbe9
Kriminalstatistik
Innenministerin Faeser spricht von »entsetzlichem Ausmaß« bei Kindesmissbrauch
Die Zahl der registrierten Straftaten ist so niedrig wie nie, das liegt an einem Rückgang bei Gewalttaten und Wohnungseinbrüchen. Die Fallzahlen beim Kindesmissbrauch sind hingegen gestiegen.
05.04.2022, 16.35 Uhr

Die Zahl der Straftaten hat im vergangenen Jahr mit knapp über fünf Millionen Delikten einen neuen Tiefstand erreicht. Wie aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 2021 hervorgeht, erfassten Beamten damit im fünften Jahr in Folge weniger Straftaten. Mit einem Rückgang von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr war die Entwicklung diesmal sogar noch deutlicher als im Coronajahr 2020. Auch die Zahl der registrierten Gewaltdelikte ging im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 6,8 Prozent zurück.

Gleichzeitig habe es mit einer Aufklärungsquote von 58,7 Prozent einen neuen Höchstwert gegeben.

Beim sexuellen Missbrauch an Kindern sprach Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hingegen von einem »entsetzlichen Ausmaß«, demnach stiegen die Fallzahlen um 6,3 Prozent. Laut Statistik haben sich zudem die Fallzahlen bei der Verbreitung von Darstellungen sexuellen Missbrauchs an Kindern mehr als verdoppelt. Das liege auch daran, dass mehr Taten entdeckt worden seien, sagte Faeser. Dies solle aber keine Relativierung sein – Kinder zu schützen habe höchste Priorität.

Faeser kündigte die weitere Verstärkung der in dem Bereich ermittelnden Teams an. Viele Hinweise dazu kämen aus den USA, erklärte der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch. Schritt für Schritt sei das wahre Ausmaß der Kriminalität zu erkennen.

Es sei jetzt schon vorherzusehen, dass die Zahl der erfassten Fälle weiter steigen werde. Wie aus dem Bericht hervorgeht, liege der Trend auch daran, dass Kinder und Jugendliche – oft ohne zu wissen, dass dies verboten ist – kinder- und jugendpornografische Bilder in Gruppenchats teilten und somit verbreiteten, zum Beispiel via WhatsApp, Instagram oder Snapchat.

Diebstähle sinken auch dank Corona
Insgesamt nahmen die registrierten Fälle von Cyberkriminalität um 12,1 Prozent zu. Münch sprach in dem Zusammenhang von einer »strukturellen Veränderung« der Kriminalität, die sich in der Pandemie noch einmal beschleunigt habe. Im Gegensatz etwa zu Diebstählen oder Einbrüchen werde Cyberkriminalität nur extrem selten angezeigt. »Wir werden große Anstrengungen unternehmen müssen, um Schritt zu halten.«

Jährlich wird die PKS veröffentlicht – und jährlich steht sie auch deswegen in der Kritik, weil sie kaum aussagekräftig sein soll. So misst die PKS nur Straftaten, die entweder angezeigt werden oder durch eigene Kontrolltätigkeiten entdeckt werden. Weil unklar ist, wie viele Delikte gar nicht erst zur Anzeige gebracht werden, lassen die PKS-Zahlen keine klaren Rückschlüsse auf die tatsächliche Kriminalitätsbelastung zu.

Dennoch sank die Zahl der registrierten Diebstähle um rund zwölf Prozent und die der Wohnungseinbrüche um fast 28 Prozent. Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Joachim Herrmann (CSU), nannte die Pandemie als Grund für die sinkenden Zahlen. Demnach hätten im Lockdown geschlossene Geschäfte Ladendiebstähle unmöglich gemacht. Zudem seien Einbrecher dadurch abgehalten worden, dass viele Menschen im Homeoffice gewesen seien.


Auch Raubstraftaten gingen dem Bericht zufolge um rund elf Prozent zurück, Straftaten gegen das Waffengesetz um zwölfeinhalb Prozent. »Es zahlt sich jetzt aus, dass die Polizei in Bund und Ländern in den letzten Jahren personell gestärkt wurde«, sagte Faeser. Auch die Zahl der erfassten Rauschgiftdelikte ging zurück, um 1,3 Prozent. Die Entwicklung war jedoch je nach Droge unterschiedlich, bei Heroin, Kokain und Crack sowie bei LSD stellten die Polizeibehörden einen Zuwachs fest.
apr/hba/AFP/dpa

BoysTown 400.000 Pädokriminelle

von Yanell » Freitag, 01. April 2022, 19:36:10

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 9fd771d6d3
»BoysTown«
Videos zeigten Kindesmissbrauch – Anklage gegen Betreiber von Darknetplattform
Sie sollen eine Plattform für sogenannte Kinderpornografie betrieben haben: Vier Männer sind in Frankfurt am Main angeklagt worden. Zwei von ihnen sollen selbst Kinder missbraucht haben.
01.04.2022, 12.52 Uhr

Oberlandesgericht in Frankfurt am Main: Anklage gegen vier Männer in Verbindung mit der Plattform »BoysTown«

Weil sie im Darknet eine Plattform mit sogenannter Kinderpornografie betrieben haben sollen, hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mehrere Männer angeklagt.

Die international ausgerichtete Plattform mit dem Namen »BoysTown« habe dem weltweiten Austausch von Abbildungen gedient, die vorwiegend den sexuellen Missbrauch an Jungen dokumentierten, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Mehr als 400.000 Mitglieder der Plattform hätten bis zur durch die Ermittler veranlassten Abschaltung im April 2021 mehr als eine Million Forenbeiträge verfasst.

Angeklagt wurden der Behörde zufolge vier Männer im Alter zwischen 41 bis 65 Jahren. Sie stünden unter dem Verdacht

der bandenmäßigen Verbreitung kinder- und jugendpornografischer Inhalte,

der Herstellung von Kinderpornografie

sowie des zum Teil schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Die Angeschuldigten befänden sich in Untersuchungshaft, hieß es. Unter den ausgetauschten Bild- und Videodateien hätten sich auch Aufnahmen schwersten sexuellen Missbrauchs von Kindern befunden. Das Landgericht Frankfurt am Main muss nun über die Zulassung der Anklage entscheiden.

59-Jähriger aus Paraguay ausgeliefert
Ein 49-Jähriger aus dem Landkreis Mühldorf am Inn und ein 59-Jähriger aus Norddeutschland sollen die Plattform im Sommer 2019 federführend aufgebaut haben. Der 49-Jährige soll zudem zwei Kinder in mindestens 17 Fällen zum Teil schwer missbraucht haben. In anderen Fällen soll er Bild- und Videoaufnahmen erstellt haben. Der 59-Jährige sei im Oktober 2021 aus Paraguay ausgeliefert worden, hieß es.


Ein 41 Jahre alter Angeschuldigter aus dem Landkreis Paderborn soll administrativ und moderierend auf der Plattform tätig gewesen sein, auch ihm wird schwerer Missbrauch zweier Kinder in 25 Fällen vorgeworfen. Angeklagt wurde zudem ein 65-Jähriger aus Hamburg als einer der aktivsten Nutzer der Plattform.

Gegen weitere Mitglieder der Plattform werde noch ermittelt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.
ptz/dpa

Re: PÄDOKRIMINALITÄT

von tomte33 » Freitag, 01. April 2022, 15:44:20

Re: PÄDOKRIMINALITÄT

von U.s.1 883 » Montag, 28. März 2022, 12:01:01

Vatikan - Kanadische Indigene wollen Entschuldigung der Kirche

Eine Delegation von Indigenen-Vertretern aus Kanada verlangt vom Vatikan eine Entschuldigung für die Misshandlungen an indigenen Kindern in katholischen Internaten.

https://www.deutschlandfunk.de/kanadisc ... e-100.html

Warnung von Europol

von Yanell » Dienstag, 22. März 2022, 21:47:00

https://www.spiegel.de/panorama/mensche ... 4eb59176aa
Warnung von Europol
Menschenhändler sehen ukrainische Frauen und Kinder als »ideale Opfer«
Die europäische Polizeibehörde warnt, Verbrecherbanden könnten die Notlage ukrainischer Geflüchteter ausnutzen. Es drohe sexuelle Ausbeutung oder sogar illegale Adoption. Auch die Bundespolizei ist besorgt.
22.03.2022, 14.52 Uhr

Ukrainische Geflüchtete am Berliner Hauptbahnhof: Einzelne Platzverweise für verdächtige Männer

Flüchtlinge aus der Ukraine stehen Europol zufolge besonders im Visier von Verbrecherbanden. Ihre Notlage werde von Menschenhändlern ausgenutzt, warnte die europäische Polizeibehörde am Dienstag in Den Haag.


Die Banden sähen gerade Frauen und Kinder als »ideale Opfer« – um sie als Arbeitskräfte oder sexuell auszubeuten oder sie zum Betteln zu zwingen. Kinder könnten Opfer von illegalen Adoptionen werden.

Etwa eine Million Kinder sind geflüchtet
Besonders gefährdet sind nach Angaben von Europol allein reisende Minderjährige. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind bereits etwa eine Million Kinder aus dem Kriegsgebiet geflüchtet, viele ohne Begleitung der Eltern. Europol mahnte zu besonderer Wachsamkeit an Grenzen, in Aufnahmezentren, Massenunterkünften sowie an Bahnhöfen. Dort hielten Verbrecher gezielt nach Opfern Ausschau.

Europol warnte insbesondere davor, dass sich Verbrecher als hilfsbereite Bürger ausgäben und vermeintlich gratis Unterkünfte oder Transport anböten beziehungsweise Arbeitsplätze in Aussicht stellten. Kriminelle suchten auch Kontakt über Plattformen für Flüchtlinge in den sozialen Medien.

Osteuropa ist Europol zufolge schon seit Jahren für Menschenhändler eine Schlüsselregion. Viele Banden hätten ihre Wurzeln in Nachbarländern der Ukraine.

Einzelne Fälle auch am Berliner Hauptbahnhof
Auch vom Berliner Hauptbahnhof hatte es kurz nach Beginn des Kriegs Berichte darüber gegeben, dass verdächtige Männer ukrainische Frauen angesprochen hätten. Es habe sich um eine Fallzahl im »unteren zweistelligen Bereich« gehandelt, wie die Bundespolizei auf Medienanfragen mitteilte.

Auch die ehrenamtlichen Helfenden am Hauptbahnhof hatten immer wieder auf solche Einzelfälle hingewiesen. Die Polizei habe daraufhin Platzverweise ausgesprochen.

Zuletzt hieß es, die Aufmerksamkeit der Polizei und der Öffentlichkeit zeige Wirkung: Die Täter würden den Hauptbahnhof inzwischen meiden.
has/dpa

Marx zweifelt am Gesamtsystem Kirche

von Yanell » Dienstag, 22. März 2022, 21:43:55

https://www.n-tv.de/panorama/Kardinal-M ... 13116.html


"Müssen noch tiefer graben"
Kardinal Marx zweifelt am "Gesamtsystem" Kirche
22.03.2022, 04:02 Uhr

Tausende Menschen sind allein in München seit Jahresbeginn aus der Kirche ausgetreten.

Bei einem Gespräch mit Betroffenen sexuellen Missbrauchs wird Kardinal Marx deutlich. Er habe mittlerweile einen "radikaleren" Blick entwickelt, erläutert der Erzbischof von München und Freising. Die katholische Kirche als Ganzes müsse sich hinterfragen.

Der Missbrauchsskandal stellt nach Ansicht des Münchner Kardinals Reinhard Marx die katholische Kirche als "Gesamtsystem infrage". Er sehe das heute "radikaler" als früher, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Veranstaltung "Betroffene hören" in München, bei der er mit Betroffenen sexuellen Missbrauchs sprach. Er glaube inzwischen, "dass wir noch tiefer graben müssen", sagte er. "Dass wir noch tiefer sehen müssen, dass wir alle in diesem System miteinander verbunden sind."

Im Januar hatte die Anwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl im Auftrag des Erzbistums München und Freising ein Gutachten vorgestellt, das weltweit Schlagzeilen machte. Es war zu dem Ergebnis gekommen, dass Fälle von sexuellem Missbrauch in der Diözese über Jahrzehnte nicht angemessen behandelt worden waren.

Die Gutachter gehen von mindestens 497 Opfern und 235 mutmaßlichen Tätern, zugleich aber von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus - und davon, dass Münchner Erzbischöfe, darunter auch der spätere Papst Benedikt XVI. , sich im Umgang damit falsch verhalten hätten. Seither berichten Kommunen in Bayern und auch die katholische Kirche selbst von rasant steigenden Austrittszahlen.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, sagte kürzlich bei der Frühjahrsvollversammlung im Wallfahrtsort Vierzehnheiligen, die Gläubigen kehrten ihrer Kirche "in Scharen" den Rücken. Allein in München traten nach Angaben des Kreisverwaltungsreferates seit Jahresbeginn knapp 7000 Menschen aus der Kirche aus. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum rund 3300 und im Jahr 2020 rund 3800.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa

Warnung vor Pädokriminellen und Zuhältern

von Yanell » Sonntag, 13. März 2022, 16:10:55

https://www.focus.de/politik/experten/d ... 29757.html

Unseriöse oder kriminelle Hilfs- und Wohnungsangebote an geflüchtete Frauen aus der Ukraine sorgen weiter für erhöhte Aufmerksamkeit der Polizei, etwa am Berliner Hauptbahnhof. Die Polizei spricht von einzelnen Fällen, bei denen Männer Frauen dubiose Angebote gemacht hätten. Es gehe um den Verdacht des Menschenhandels und der Ausbeutung.
Warnungen der Bundespolizei untermauern die traurige Tatsache, dass sich unter die zahlreichen beherzten Helfenden leider bereits Menschen mit dubiosen Absichten, womöglich Pädophile, Menschenhändler und Entführer gemischt haben. Kompetente Profihelfer sollten deshalb die Verteilung der Bedürftigen überwachen und Angebote, gegen Geld eine bestimmte Person zugeteilt zu bekommen, sofort melden. Ein sicher überprüfbares Verteilungsprozedere sollte schnellstens behördlich installiert werden.

Spätestens seit dem Fall Kampusch wissen wir, dass das Unglaubliche möglich ist, es Menschen gibt, die andere entführen und in Sklavenhaft halten. Als ich im Fernsehen nun die Schilder mit Aufschriften wie „Nehme Frau mit Kind auf“ oder „Nehme Frau auf“, die manche Helfer hochhalten, gesehen habe, ist klar geworden, dass man auch über mögliche Risiken aufklären muss. Wer selbstlos helfen möchte, würde anzeigen „Habe Platz für zwei Personen“ statt nach Geschlecht oder gar Alter zu spezifizieren.

Die Schattenseite der Flüchtlingshilfe

Der große Trost der traumatisierten Flüchtenden besteht in der überwältigenden Hilfsbereitschaft der Menschen in Nachbarländern und weltweit. Diese enorme Welle des Mitgefühls und die Linderung posttraumatischen Leids durch aktive Hilfsbereitschaft sind tatsächlich heilsame protektive Faktoren, die das Risiko psychischer Traumafolgeschäden verringern können.

Die aktuelle Berichterstattung vernachlässigt jedoch vollends, dass genau diese Situation zugleich paradiesische Gelegenheiten für Pädophile und Menschenschlepper schafft. Aus Tätersicht ist die jetzige Situation die „beste Gelegenheit“, bei minimalem Täterrisiko an emotional paralysierte Opfer zu kommen. Aus meinen beruflichen Erfahrungen mit Tätern und übrigens auch Mittäterinnen ist bekannt, dass entsprechend sexuell orientierte Menschen klassischerweise auf perfide Ideen kommen.

Über die Expertin
Dr. Alina Wilms ist Rechtspsychologin und Traumaexpertin.


Sie nutzen Hilflosigkeit und Chaos zur Opfergewinnung, so wie sie bekanntermaßen oft Helferberufe und Berufe ergreifen, die ihnen einen Zugang zu Opfern ermöglichen oder Partnerschaften mit Frauen eingehen, um an deren Kinder heranzukommen. Die traumatisierten Kinder traumatisierter Frauen, die mittel- und orientierungslos in einem anderen Land ankommen, keinen Mann haben oder dieser im Krieg kämpft, sind aus Tätersicht genauso ideale Opfer wie allein reisende junge Frauen.

Hilfeengel und Dämonen

Nachdem sie knapp dem Tod entkommen sind, mit quälenden Bildern des Grauens im Kopf, gesteuert vom automatisierten Überlebensmodus, sind die Flüchtenden oft nicht mehr in der Lage, kritisch nachzufragen, abzuwägen und zu entscheiden. Unreflektiert folgen die meisten den Instruktionen der vielen Helfer und steigen dabei vielleicht vertrauensvoll in das Auto von Menschenschleppern oder Pädophilen, die das Chaos und die Not ausnutzen, um junge Frauen und Kinder ohne väterlichen Schutz ungesehen abzutransportieren.

Mindestvoraussetzung für die Begleitung vulnerabler Menschen

Richtigerweise müssen Menschen, die mit vulnerablen Personengruppen arbeiten, in der Regel ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Im Hilfechaos kann jeder ein Schild hochhalten und vorgeben, in guter Absicht, Mutter und Kind nach Berlin, Krakau oder irgendwo zu transportieren oder ein sicheres Notzuhause anzubieten.

Wenn dabei willenlose, mittellose und schutzlose Menschen verschleppt werden, wird in vielen Fällen nicht einmal nachvollziehbar sein, wer sie wohin mitgenommen hat, insbesondere, wenn die Personalien nicht registriert und geprüft werden. Womöglich werden Menschen verschwinden, die als Opfer des Kriegs vermutet werden, obwohl sie in Wirklichkeit in ein falsches Auto eingestiegen sind.

Vorsicht vor manipulativem Vorgehen!

Es ist an uns Helfenden dafür zu sorgen, dass Überlebende nicht nachträglich zu Opfern von sexueller Ausbeutung werden, ein traumatisches Ereignis vom nächsten abgelöst wird. Dabei sind die meisten Täter durchaus manipulativ, können sich hilfsbereit und empathisch geben, vielleicht sogar eine instruierte Frau als Komplizin mitnehmen, um den Anschein zu erwecken, dass eine Frau einer ukrainischen Frau hilft.

Unsere Mission als Organisatoren von Hilfe

Jetzt gilt es deshalb dringend einen sicheren organisatorischen Weg aus der Paradoxie zu finden, das Vertrauen der Überlebenden in wohlwollende Helfer zu vertiefen und dabei ein gesundes Misstrauen gegenüber missbräuchlich motivierten falschen Helfern zu schärfen. Zwischen den zahlreichen selbstlosen Helfern und den geschickten Verbrechern zu unterscheiden, ist allerdings selbst für die meisten psychisch stabilen Menschen ohne kriminalpsychologisches Know-how fast unmöglich. Deshalb ist zumindest eine verkürzte Form der behördlichen Überprüfung und die Aufnahme der Personalien von Transporteuren unerlässlich.

UkrainerInnen werden vor Pädokriminellen und Zuhältern in Deutschland gewarnt

von Yanell » Sonntag, 13. März 2022, 16:01:18

https://www.morgenpost.de/berlin/articl ... tuell.html
Innensenatorin: Geflüchtete aus der Ukraine schützen
20.39 Uhr: Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) will Geflüchtete aus der Ukraine vor zwielichtigen Hilfsangeboten schützen. „Es ist besonders perfide und an Skrupellosigkeit nicht zu übertreffen, wenn versucht wird, die Notlage der Menschen und dieser für sie schrecklichen Situation auszunutzen“, teilte Spranger am Freitagabend mit. Angesichts von „unseriösen oder kriminellen Hilfs- und Unterbringungsangeboten“ an Frauen und Kindern hätten Sicherheitskräfte sofort reagiert.

„Der Polizei Berlin ist bekannt, dass am Hauptbahnhof männliche Personen aufgefallen sind, die sich gegenüber weiblichen Geflüchteten aufdringlich verhalten und offensiv Schlafplätze angeboten haben“, teilte Sprangers Verwaltung mit. Selbst wenn es nach aktuellem Kenntnisstand glücklicherweise bei Versuchen geblieben sei, sei es notwendig, sofort zu handeln und präventive Schutzmaßnahmen zu treffen.

Bergisch Gladbach 65 Kinder aus pädokriminellen Händen befreit

von Yanell » Sonntag, 13. März 2022, 15:58:33

https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten ... z-100.html
12.1.2022, 19:09 Uhr

Zwei Jahre Ermittlungen, Hunderte Verdächtige: Der Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach hat einen Pädophilen-Ring ausgehoben – die Polizei hat Bilanz gezogen.

Es sind gigantische Mengen an widerlichen Bildern, Videos und Chat-Nachrichten: Etwa 4.700 Festplatten, USB-Sticks und andere Datenträger haben die Ermittler der Kölner Soko „Berg“ sichergestellt. „Um es mal ganz platt zu sagen: Die Keller hier im Polizeipräsidium sind voll mit sichergestellten Festplatten, Computern und Handys“, sagte Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob.

Mit dem Material wäre es möglich, theoretisch mehr als 30.000 Verdächtige zu finden, die die Dateien miteinander ausgetauscht haben. Allerdings sei es schwierig, sie zu identifizieren, weil sie in Foren, Gruppenchats und Messengerdiensten Pseudonyme benutzen. Dass am Ende 30.000 Klagen erhoben werden, galt auch als unwahrscheinlich – die technischen und rechtlichen Hürden seien zum Teil sehr hoch gewesen.

Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach: Mehr als 400 Verdächtige
Trotzdem wurden im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach 439 Tatverdächtige identifiziert. Bundesweit gab es 27 Festnahmen, davon 13 in Nordrhein-Westfalen. Was Verurteilungen angeht, fehlen zwar deutschlandweite Zahlen, aber die Daten aus NRW deuten an, um welche Schwere der Taten es ging: In mehreren Verfahren wurden zusammengerechnet mehr als 80 Jahre Freiheitsstrafe verhängt.

Auch der Mann aus Bergisch Gladbach, der seine eigene Tochter missbraucht hatte, wurde 2020 zu einer zwölfjährigen Freiheitsstrafe und Unterbringung in Sicherungsverwahrung verurteilt.

65 Kinder aus den Händen von Pädophilen befreit
Vorausgegangen sind den Prozessen viele traumatisierte Familien und erschütterte Polizisten: Die Kölner Ermittler haben in den vergangenen Jahren insgesamt 65 Kinder aus der Gewalt von Tätern befreit.

Das jüngste Kind sei nur drei Monate alt gewesen. Seine Mitarbeiter hätten „enormes Leid“ gesehen, gehört und dokumentiert, sagte Ermittlungsgruppe-Leiter Michael Esser bei einer Bilanz seiner Sonderkommission. Sie wurde im Herbst 2019 eingerichtet – und wird jetzt aufgelöst.

Vor knapp drei Jahren hatten Ermittler im Haus eines Familienvaters in Bergisch Gladbach riesige Mengen kinderpornografischer Daten gefunden. In der Folge stießen sie auf ein weit verzweigtes Geflecht von Verdächtigen, die sich im Netz über Kindesmissbrauch austauschten.

Warum die gelösten Fälle für Kölns Polizeipräsident kein Grund zum Feiern sind
Die Zahlen aus dem Fall zeigen eines nicht: Die Abgründe, die hinter jedem einzelnen Fall stecken. Er habe in seiner Karriere schon viel Leid gesehen, sagte Kölns Polizeipräsident Jacob. „Aber das, was wir hier aufgedeckt haben, das sprengt alle Maßstäbe.“ Die beachtliche Bilanz der Ermittlungen sei kein Grund zum Feiern. „Dafür ist das Leid, das wir hier aufgedeckt haben, viel zu groß.“

Es habe teilweise sehr verwirrende Situationen gegen, sagte Soko-Leiter Esser – zum Beispiel wenn die Kinder nach der Trennung von den Missbrauchstätern geweint hätten.

Ein Mädchen habe sich während einer Anhörung verzweifelt an ein Stofftier festgeklammert, das es von seinem Onkel geschenkt bekommen habe. „Die Tragik in dieser Aussage nahm uns alle mit, denn dieser Onkel war unser Tatverdächtiger, der ihr unbeschreibliches Leid angetan hatte“, hieß es in einem Bericht des Einsatzleiters.

Kindesmissbrauch: Wer sind die Täter?
Man könne nicht davon reden, dass Kindesmissbrauch ein Verbrechen vom Rand der Gesellschaft sei, sagte Esser. „Wir haben Tatverdächtige aus allen Gesellschaftsschichten.“ Darunter seien Leute, die von außen betrachtet ein völlig normales Leben geführt hätten: „Die gingen ganz normal ihrer Arbeit nach.“ In den meisten Fällen hätten die Ehefrauen keine Vorahnung gehabt, was mit ihren Kindern passiere.

Was passiert mit den verbliebenen Spuren?
Weil die Ermittler bei ihrer Arbeit an den Missbrauchsfällen so viele verschiedene Spuren gefunden haben, sind einige noch gar nicht bis zum Ende verfolgt worden. Die verbliebenen, belastbaren Spuren sollen jetzt von anderen Abteilungen weiterverfolgt werden. Die Kölner Ermittler gehen davon aus, dass dabei keine weiteren schlimmen Missbrauchstaten aufgedeckt werden.

Björn Widmann

Missbrauchskomplex

von Yanell » Montag, 07. März 2022, 19:56:25

Prozessauftakt in München
Angeklagter räumt Vergewaltigung einer Zwölfjährigen ein
Ein 35-Jähriger hat zugegeben, ein Mädchen in einem Wald bei München vergewaltigt und ein Video der Tat ins Netz gestellt zu haben. Der Fall ist Teil eines größeren Missbrauchskomplexes.
07.03.2022, 18.32 Uhr

Angeklagter beim Prozessbeginn in München: Bitte um »Verzeihung für etwas eigentlich Unverzeihliches«

Er zeichnete von sich selbst das Bild eines beruflich Gescheiterten und gestand die Anschuldigungen »ohne Einschränkung« ein: Ein 35 Jahre alter Münchner hat vor dem Landgericht München I angegeben, eine Zwölfjährige nach einer Online-Absprache in einem Wald südlich von München vergewaltigt und Videoaufnahmen von der Tat verbreitet zu haben.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung und Verbreitung kinderpornografischer Schriften vor. Der Angeklagte soll bei den Taten »billigend in Kauf« genommen haben, dass es sich um ein Mädchen unter 14 Jahren handelte.

Der Fall ist Teil eines größeren Missbrauchskomplexes. Der mutmaßliche Haupttäter, der dem Münchner das Mädchen zum Sex angeboten haben soll, steht derzeit in einem anderen Prozess in Flensburg vor Gericht.

Der Münchner Angeklagte führte vor Gericht aus, dass er im Frühjahr 2020 seine Arbeit verloren hatte und die anschließende Suche nach einem neuen Job scheiterte. Er habe sich in einer Lebensphase befunden, in der er seinen Kompass gänzlich verloren habe. Er bat um »Verzeihung für etwas eigentlich Unverzeihliches« und gab an, seit Wochen in Therapie zu sein.

Angeklagter filmte Frauen offenbar heimlich beim Sex
Ein als Zeuge geladener Polizist berichtete vor Gericht von der Durchsuchung der Wohnung des Mannes und von sichergestellten Videos, die ihn beim Sex mit anderen Frauen zeigten. Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters räumte der Beschuldigte ein, die Videos heimlich aufgenommen zu haben. Zumindest in einem Fall sei dabei auch eine Vergewaltigung gespielt worden, sagte der Ermittler.

Das Gericht beschäftigte sich zudem eingehend mit der Frage, ob der Beschuldigte in weiteren Fällen mit Kinderpornografie in Zusammenhang gebracht werden könnte. In dem Missbrauchskomplex werden insgesamt neun Männer beschuldigt, das Mädchen missbraucht zu haben. Einer von ihnen, ein 33-Jähriger, wurde bereits im Februar in München zu einer Haftstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt, einem anderen wird am Münchner Amtsgericht der Prozess gemacht.

Urteil könnte am kommenden Montag fallen
Der mutmaßliche Haupttäter, der in Flensburg vor Gericht steht, soll das Mädchen laut Staatsanwaltschaft im Januar 2021 über die Online-Plattform Snapchat angeschrieben und sich dabei als 17-Jähriger ausgegeben haben. Nach wenigen Tagen intensiven Nachrichtenaustauschs fragte er das Kind, ob es bereit wäre, mit anderen Männern Sex zu haben. Das Mädchen willigte ein – weil es Gefühle für den Chatpartner entwickelt hatte, wie es in der Anklage zu dem bereits abgeurteilten Verfahren hieß – und aus »kindlicher Neugier«.

Die Ermittlungen gegen diesen Haupttäter waren zufällig ins Rollen gekommen, weil der Angeklagte über soziale Netzwerke auch zufällig einem Klassenkameraden der Zwölfjährigen Sex mit ihr angeboten haben soll, wie ein Gerichtssprecher in Flensburg sagte. Der Mitschüler meldete dies der Schule. Für den Prozess vor der Jugendschutz-Kammer des Landgerichts München I sind drei Verhandlungstage angesetzt, ein Urteil könnte kommenden Montag fallen.
fek/dpa
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 55a6fb5e12

Re: Maria - ein Opfer von Pädokriminalität?

von Widasedumi » Sonntag, 06. März 2022, 14:58:33

Yanell hat geschrieben:
Sonntag, 06. März 2022, 14:41:52
Du misstraust der Wissenschaft der Biologie und vertraust Pädokriminellen. Lass es einfach sein!
Das verstehe ich nicht. Ist aber absolut kein Problem, denn es ist höchstwahrscheinlich keine Bildungslücke, dich nicht zu verstehen.

Re: Maria - ein Opfer von Pädokriminalität?

von Yanell » Sonntag, 06. März 2022, 14:41:52

Widasedumi hat geschrieben:
Montag, 28. Februar 2022, 10:39:35
Der Autor des von Yanell verlinkten Artikels ist ein Pfarrer namens Helmut Schütz. Er ist für mich kein authentischer Interpret der Bibel. Er will, wie viele heutige Theologen, Gottes Wort mit seinem begrenzten Horizont und mit menschlichen Maßstäben ermessen. Ich kann in der Bibel, in Lukas 1, 34 lesen, dass Maria bei der Prophezeiung des Engels sagte, dass sie mit keinem Mann einen Sexualkontakt hatte. Sie wurde durch den Heiligen Geist schwanger. Wenn Herr Schütz dieses in Frage stellt, misstraut er Gottes Wort. Ich vertraue hier der Bibel und nicht Herrn Schütz.
...
Du misstraust der Wissenschaft der Biologie und vertraust Pädokriminellen. Lass es einfach sein!

Wird Mordfall Weimar/Böttcher neu aufgerollt, weil es DNA von Pädokriminellen auf der Bettwäsche gibt?

von Yanell » Sonntag, 06. März 2022, 14:40:46

https://www.rtl.de/cms/neuer-verdaechti ... 29925.html
Warum mussten die Mädchen sterben?
Das Geheimnis der Weimar-Morde: Wer hat Melanie (7) und Karola (5) getötet?
Mordfall Weimar: wer hat Melanie und Karola getötet?
Mordfall Weimar: wer hat Melanie und Karola getötet?
© Spiegel TV
06. März 2022 - 8:23 Uhr

Warum mussten diese Kinder sterben? Sie sind die Unschuldigsten der Unschuldigen gewesen – trotzdem wurden Melanie (7) und Karola (5) Weimar getötet – angeblich von ihrer eigenen Mutter. 15 Jahre sitzt Monika Weimar (geborene Böttcher) in Haft – bis heute bestreitet sie, ihre Töchter getötet zu haben. Ihr Mann Reinhard (†2021) sei es gewesen. Doch neueste Spuren deuten jetzt – nach 35 Jahren – auf einen dritten, bisher unbekannten Verdächtigen hin. Hat er Melanie und Karola Weimar ermordet? In der neuen Doku "Das Geheimnis der Weimar Morde" (ab Montag exklusiv bei RTL+) gehen unsere Kollegen von Spiegel TV der neuen Spur nach – und konfrontieren den mutmaßlichen Mörder mit den Vorwürfen.

Monika Weimar (geborene Böttcher) wird im Mordfall ihrer Töchter drei Mal vor Gericht gezerrt
Montag, der 4. August 1986. Es sind Ferien, es ist ein heißer Sommertag im hessischen Philippsthal bei Bad Hersfeld. Und es ist der Tag, an dem Melanie und Karola Weimar von ihrer Tante als vermisst gemeldet werden. Die ganze Region sucht nach den Mädchen – vergeblich. Drei Tage später werden ihre Leichen auf einem Parkplatz gefunden.

Bis heute ist es ein Geheimnis, was in jener Nacht geschah – als die beiden Kinder, das eine erdrosselt, das andere erstickt, getötet wurden. Ihre Mutter, Monika Weimar, saß für die Morde 15 Jahre in Haft – und sagt bis heute, sie sei unschuldig.

Das Interesse der Öffentlichkeit am Prozess ist damals riesig, das Privatleben der Angeklagten wird in allen Details offengelegt. Es beginnt ein Indizienprozess gegen die damals 28-jährige Monika Weimar. Sie bestreitet die Morde von Anfang an – und beschuldigt ihren Ehemann Reinhard Weimar. Getrieben aus Eifersucht, soll er die Mädchen in jener Nacht ermordet haben. Denn Monika hatte eine Affäre mit einem US-Soldaten.

Vor Gericht aber verstrickt sich Monika Weimar in Widersprüche. Die Vorwürfe gegen sie erhärten sich. Es gibt keine Beweise, doch sehr viele Indizien.

Monika Weimar (geborene Böttcher) sitzt insgesamt 15 Jahre im Gefängnis
"Lebenslänglich" heißt schließlich das Urteil im Januar 1988. Sie ist schuldig des Mordes an ihren beiden Töchtern – und muss ins Gefängnis. Nach dem Urteil brannte Applaus im Gerichtssaal auf. Doch das Urteil in Fulda soll nicht das letzte sein.

1995 wird der Fall wieder aufgenommen, diesmal vor dem Landgericht Gießen. Zwei Jahre später kommt es zum Freispruch für Monika Weimar, die mittlerweile geschieden ist und seither unter ihrem Familiennamen Böttcher lebt.

Doch die Freiheit währt nur kurz. Der Bundesgerichtshof hebt das erlösende Urteil wegen grober Rechtsfehler bereits ein Jahr später wieder auf und die Mutter der getöteten Kinder muss im Jahre 1999 erneut vor Gericht, diesmal in Frankfurt. Unter Tränen beteuert die mittlerweile 41-Jährige wieder ihre Unschuld. Doch das Gericht spricht Monika Weimar erneut schuldig. Sie muss zurück ins Gefängnis. Nach guter Führung darf Monika Weimar das Gefängnis 2006 als freie Frau verlassen.

Doch neueste Spuren deuten jetzt – nach 35 Jahren - darauf hin: es gibt einen dritten, bisher unbekannten Verdächtigen.

Ein dritter Täter kam nie ernsthaft in Betracht – bis jetzt
Angelina aus Kalifornien
Angelina aus Kalifornien macht dem Schwager von Monika Weimar schwere Vorwürfe.
© Spiegel TV
35 Jahre nach dem Doppelmord gibt es eine neue Spur. Unsere Kollegen von Spiegel TV treffen Angelina in Kalifornien. Sie erzählt von einem Typen, der Hilfe brauchte und dem ihr Vater Unterschlupf gab. Sie war noch ein kleines Mädchen, hatte Besuch von einer Freundin. "Er zwang uns, ihn zu berühren. Er drückte unsere Hände da unten hin und presste seine Hand auf unsere und dann machte er es in ein Papiertuch und sagte uns, dass so Babys gemacht werden. Dass Frauen so schwanger werden. Er machte das dann fast jede Nacht, zwei Jahre lang." In den USA wird der Mann verurteilt – zu 16 Jahren Haft.

Der Mann, über den Angelina spricht, ist Raymond Elliott. Er ist der Schwager von Monika Weimar. Er wohnte 1986 mit im selben Haus in Phillipsthal – und ging ein paar Jahre später zurück in die USA.

Monika Weimars Anwalt Gerhard Strate ist sich sicher: "Wenn sich herausgestellt hat, und darauf deutet ja auch das Geschehen in Kalifornien hin, weswegen er dann verurteilt worden ist, dass er pädophil ist, das ist eine Neigung, die von Anfang an besteht. Wenn er die in Kalifornien 1998/99 gezeigt hat, dann hat er die auch schon in Philippsthal gehabt als Ehemann der Schwester meiner Mandantin."

Hat Monika Weimars Schwager Raymond Elliot die Mädchen getötet?
Monika Weimars Schwager Raymon Elliott
Hat er die beiden Kinder getötet? Monika Weimars Schwager Raymon Elliott.
© Spiegel TV
Mittlerweile gibt es Spekulationen des Anwaltes, dass Raymond Elliot in der Tatnacht die Abwesenheit von Monika Weimar genutzt haben könnte, Reinhard Weimar bei einem gemeinsamen Bier zu betäuben. Danach hätte er die Gelegenheit gehabt, sich an den Mädchen zu vergehen – und in der Folge könnte er sie getötet haben. Mit dieser Version haben unsere Kollegen Raymond Elliott jetzt konfrontiert. Der flippte völlig aus: "Dieser Anwalt ist doch ein Stück Sch***e! Der redet doch nur Sch***e! Verdächtiger! Soll er doch erzählen, was er will. Ich bin in Amerika. Soll er mich doch holen! Der blufft doch nur! Ihr könnt ihm sagen, dass ich das gesagt habe! Nehmt das ruhig auf! Zeigt es ihm! Das für ihn! Ich meine es ernst!"
Und tatsächlich: Rechtsanwalt Strate hat die DNA an der Bettwäsche von Melanie und Karola Weimar untersuchen lassen. Es wurden männliche DNA-Spuren unklaren Ursprungs entdeckt. Als nächstes soll es einen Abgleich mit der DNA von Raymond Elliott geben. Doch auch wenn die gefundene DNA – mit der von Raymond Elliott übereinstimmen sollte, würde es keine Schuld von ihm belegen – allerdings würde es die Verurteilung von Monika Weimar in Zweifel ziehen. 35 Jahre nach dem Kindermord. (kra/vol)

"Das Geheimnis der Weimar Morde" - die ganze Doku ab Montag (7. März) auf RTL+

Re: Maria - ein Opfer von Pädokriminalität?

von Widasedumi » Montag, 28. Februar 2022, 10:39:35

Yanell hat geschrieben:
Sonntag, 27. Februar 2022, 18:32:21
@widasedumi

https://bibelwelt.de/jungfrau-maria-geschaendet-rein/
Der Autor des von Yanell verlinkten Artikels ist ein Pfarrer namens Helmut Schütz. Er ist für mich kein authentischer Interpret der Bibel. Er will, wie viele heutige Theologen, Gottes Wort mit seinem begrenzten Horizont und mit menschlichen Maßstäben ermessen. Ich kann in der Bibel, in Lukas 1, 34 lesen, dass Maria bei der Prophezeiung des Engels sagte, dass sie mit keinem Mann einen Sexualkontakt hatte. Sie wurde durch den Heiligen Geist schwanger. Wenn Herr Schütz dieses in Frage stellt, misstraut er Gottes Wort. Ich vertraue hier der Bibel und nicht Herrn Schütz.

Die gesamte Geburtsgeschichte ist göttliches Wirken. Josef wollte tatsächlich die Maria nicht mehr zur Frau haben. Aber dass er sie doch zur Frau nahm, ist ebenfalls ein Wunder, das in der Bibel berichtet wird. Aber das interessiert Herrn Schütz wohl weniger. Das ist nicht redlich. Also nur Rauspicken, was einem in den Kram passt, geht nicht.

Mein Glaubensbekenntnis ist, dass Jesus von der Jungfrau Maria geboren wurde, leibhaftig auferstanden und später auch in den Himmel aufgefahren ist usw., wie es das Apostolische Glaubensbekenntnis ausdrückt. Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist bis auf ein Wort in allen Kirchen identisch und ein Liturgiebestandteil in Gottesdiensten. https://www.elk-wue.de/fileadmin/Downlo ... nntnis.pdf
Das Wort der Unterscheidung ist bei den Evangelen "christliche Kirche", bei den Katholen "katholische Kirche". Außerdem ist die Bibel selbsterklärend. Es braucht dazu nicht eines Herrn Schütz.

Wie zwiespältig viele Theologen und Pastoren sind, sieht man auch daran, dass sie in Gottesdiensten das Glaubensbekenntnis brav bekennen, und außerhalb leugnen sie es. Was soll ich von solchen Leuten halten? Entweder, sie sollen sich von der Kirche und dem schönen Gehalt verabschieden und den Gottesdienstbesuchern nichts vorgaukeln, oder sie sollen nicht mit gespaltener Zunge sprechen, das ist meine Meinung.

Ein Gott, der die Welt erschuf, der die Naturgesetze erschuf, der in das Weltgeschehen jederzeit eingreifen kann, der den Tod besiegt hat, der Leute heilen und vom Tod auferwecken kann, der ist auch in der Lage, Maria jungfräulich empfangen lassen zu können.

Vom Gegenteil kann mich auch ein Herr Schütz nicht überzeugen, denn ich glaube der Bibel und nicht dem Herrn Schütz. Es hat schon viele Versuche von Filmemachern gegeben, Jesus eine Ehe anzudichten oder sonst die Bibel zu verfälschen. Von der modernen Theologie halte ich überhaupt nichts. Da bleiben die Kirchen leer. Die Leiter der beiden großen Kirchen Deutschlands (Marx und Bedford-Strohm) haben das zentrale Symbol des Kreuzes abgenommen und versteckt, als sie auf dem Tempelberg bei einer anderen Religion zu Gast waren. Das kommt einem Verleugnen ihrer Religion gleich. Da können Menschen, die an Gott glauben, eigentlich nur noch die Flucht aus dieser Kirche ergreifen. Und diesen Herrn Schütz würde ich mir ebenfalls nicht zu Gemüte führen, wenn er seine begrenzte Vernunft über die göttliche Wahrheit stellt. Nein danke!

Es ist eine Tatsache, dass in Gemeinschaften mit einer unverfälschten Bibelverkündigung die Menschen hinströmen, weil sie dort erfahren, wo sie herkommen, wo sie hingehen und was der Sinn des Lebens ist. Und sie bekommen die Hoffnung und Zuversicht der Erlösung bei Gott. Dass sich die Welt nicht durch Zufall gebildet hat, sondern dass eine intelligente, allmächtige Geisteskraft geschaffen hat, das ist offensichtlich, für den, der Augen und Vernunft hat.

Maria - ein Opfer von Pädokriminalität?

von Yanell » Sonntag, 27. Februar 2022, 18:32:21

@widasedumi

https://bibelwelt.de/jungfrau-maria-geschaendet-rein/
Maria war bereits verlobt, aber noch nicht verheiratet, als sie schwanger wurde. Zu dieser Zeit war sie wahrscheinlich noch keine vierzehn Jahre alt. Denn zwischen zwölf und zwölfeinhalb Jahren wurden die jüdischen Mädchen ihrem zukünftigen Ehemann anverlobt, wohnten aber noch im Hause ihres Vaters. Und geheiratet wurde dann im Alter von etwa vierzehn Jahren, dann holte ihr Ehemann sie zu sich nach Hause. Bis dahin war es ihre Pflicht, ihre Jungfräulichkeit zu bewahren.

Ich spreche von Maria, der Mutter Jesu. Viel wissen wir gar nicht von diesem jungen Mädchen, aber ich vermute, dass sie schon früh schlimme Dinge erlebt hat. Ich schließe das daraus, dass von ihr im Lukasevangelium ein Lied überliefert ist, in dem es heißt: „[Gott] hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen… Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist“ (Lukas 1, 48-49). Was mag das für eine Niedrigkeit sein, die Gott angesehen hat? Das Wort kann auch Demütigung bedeuten, Schande oder Schändung. Was mag dieses Mädchen erlebt haben, wodurch sie sich so erniedrigt fühlt? Und wie mag Gott ihr geholfen haben – ihr, dem noch nicht ganz erwachsenen Mädchen? „Große Dinge“ hat er an ihr getan, so singt Maria voller Freude, offenbar hat Gott etwas getan, so dass Maria sich nicht mehr schmutzig und erniedrigt fühlen muss.
Was wäre denn, wenn Maria wirklich durch eine Gewalttat schwanger wurde, wie einige behaupten? Israel stand unter römischer Besatzung. Es ist zum Beispiel nicht ausgeschlossen, dass es Maria ähnlich erging wie vielen Frauen und jungen Mädchen in Bosnien oder in den vom Zweiten Weltkrieg betroffenen Ländern. Soldaten haben zu allen Zeiten nicht nur unter Männern gekämpft und Menschen getötet, es gab unter ihnen immer auch viele, die Frauen vergewaltigt und geschändet haben. Es könnte aber auch sein, dass Maria zu den Mädchen gehörte, die von ihrem eigenen Vater missbraucht wurden. Auch so etwas gibt es ja bis heute. Ich selber bin als Krankenhausseelsorger einer ganzen Reihe von Frauen begegnet, die als Kind von ihrem Vater oder einem nahen Verwandten sexuell missbraucht worden sind. Einzelne von ihnen konnten es als Trost annehmen, dass Maria vielleicht etwas ähnliches wie sie erfahren hat und in diesem furchtbaren Schicksal von Gott wunderbar bewahrt worden ist.

Niemand kann mit Sicherheit sagen, wer der leibliche Vater Jesu war, aber wenn es sich wirklich um einen Vergewaltiger gehandelt haben sollte – dann würde jedenfalls verständlich, warum Maria sich so erniedrigt fühlt und warum Josef solche Schwierigkeiten hat, sie zu heiraten. Nur nebenbei möchte ich erwähnen, dass im Johannesevangelium Jesus vorgeworfen wird, er sei ein uneheliches Kind gewesen (Johannes 8, 41), und dass er im Markusevangelium „Marias Sohn“ (Markus 6, 3), nicht „Josefs Sohn“ genannt wird – mit dem Namen der Mutter wurden damals eigentlich nur unehelich geborene Kinder bezeichnet.

Re: PÄDOKRIMINALITÄT

von Widasedumi » Sonntag, 27. Februar 2022, 11:56:27

Yanell hat geschrieben:
Sonntag, 27. Februar 2022, 11:11:52
Das Weibliche beinhaltet alles- nicht das Männliche! Also müsste das Göttliche auf jeden Fall weiblich sein.
In deinem Bewusstsein.
Yanell hat geschrieben:
Sonntag, 27. Februar 2022, 11:11:52
Auch Föten sind die ersten sechs Wochen weiblich, erst danach entscheidet es sich ob es weiblich bleibt oder männlich wird.
Das scheinen mir ideologische Definitionen zu sein. Ich denke, dass hier sogenannte Wissenschaft für ideologische Zwecke instrumentalisiert wurde. Zu definieren, dass ein Fötus weiblich sei, obwohl er die männlichen Anlagen in sich trägt, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt ausprägen, macht keinen männlichen Fötus in der Zeit vor der Entfaltung männlicher Anlagen zu einem weiblichen Fötus. Das nehme ich niemandem ab, der das behauptet. Es ist sehr durchschaubar und ich halte es für unbegründete, substanzfreie Sprachmanipulation aus Gründen der Ideologie.
Außerdem kann man vieles behaupten, wenn man auf Quellen verzichtet.
Yanell hat geschrieben:
Sonntag, 27. Februar 2022, 11:11:52
Die Kirchen sind auf jeden Fall männlich indoktriniert und das weibliche Wissen wurde seit vielen Jahrtausenden als verrückt abgetan.
Die Kirche hat unendlich viele Fehler gemacht und Blut vergossen.
Yanell hat geschrieben:
Sonntag, 27. Februar 2022, 11:11:52
Es gibt keine "jungfräuliche" Geburt - Maria war zum Zeitpunkt ihrer Schwangerschaft wahrscheinlich erst 12 Jahre alt, heißt, dass sie Opfer pädokrimineller Machenschaften war. Es wird vermutet, dass sie innerhalb ihrer Familie vergewaltigt wurde, eventuell sogar einem rituellen Kult geopfert wurde.
Diese Story passt in deinen Horizont. Ich glaube sie natürlich nicht.
Yanell hat geschrieben:
Sonntag, 27. Februar 2022, 11:11:52
Mir persönlich ist Spiritualität wichtiger, denn jeder Mensch hat ein "höheres Bewusstsein" in sich.
Jeder Mensch hat Sensoren für das Göttliche, stellte der Psychologe C. G. Jung fest.

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